Modernisierungsschub für Klauser Bahnhof

VN / 24.08.2022 • 16:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Umsetzung der geplanten Modernisierungsmaßnahmen soll im kommenden Jahr starten. <span class="copyright">MIMA</span>
Die Umsetzung der geplanten Modernisierungsmaßnahmen soll im kommenden Jahr starten. MIMA

Vorderlandgemeinde hofft auf Start der Arbeiten im kommenden Jahr.

Klaus Bereits vor rund zwei Jahren haben Land Vorarlberg und die ÖBB die Grundsatzvereinbarung zur Modernisierung von Bahnhöfen im Rheintal und dem Walgau beschlossen. Bis 2030 sollen rund 70 Millionen Euro in die Bahninfrastruktur investiert werden. Auf der Liste der ausgewählten Bahnhaltestellen findet sich auch jene in der Gemeinde Klaus. Im Umfeld des Bahnhofs befinden sich derzeit rund 2000 Arbeitsplätze mit steigender Tendenz. Dementsprechend habe die kleine Haltestelle auch enormes Potenzial, wie der damalige Mobilitätslandesrat Johannes Rauch 2019 bei der Präsentation des „Rheintal-Walgau-Konzepts II“ erklärte.

Planungen laufen

Bei den ÖBB laufen dazu die Planungsarbeiten für die Modernisierung des Klauser Bahnhofs auf Hochtouren. „Die Umsetzung soll bereits im kommenden Jahr starten. Derzeit werden mehrere Varianten geprüft. Die Arbeiten sollen auch in Abstimmung mit der neuen Radschnellverbindung erfolgen“, berichtet Bürgermeister Simon Morscher. Die Radschnellverbindung „Vorderland/Am Kumma“ samt 180 Meter langem Tunnel durch den Sattelberg erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung vom Bahnhof Götzis entlang der Autobahn durch das Betriebsgebiet Koblach bis eben zur Bahnhaltestelle Klaus. Um die Anbindung für Fahrradfahrer an die Bahn zu verbessern sollen daher auch Bike & Ride Stellplätze errichtet werden. Einen einfacheren Umstieg sollen auch die geplanten Park & Ride Plätze sowie ein neuer Busterminal garantieren. Die Pläne sehen es zudem vor, eine neue Unterführung zu errichten. Ein verstärktes Augenmerk wird auch auf die Barrierefreiheit, insbesondere beim Zugang zu den Zügen gelegt.

„Die Planungen sowie die geplanten Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit den Projektpartnern Land Vorarlberg und der Gemeinde Klaus. Die Höhe der Kosten für die Modernisierung wird derzeit evaluiert“, gibt ÖBB-Pressesprecher Johann Kapferer bekannt. MIMA