Dieser Spieler führte Dornbirn mit seinem Premierentreffer zum ersten Sieg

Sport / 05.09.2022 • 09:29 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Lars Nussbaumer avancierte zum Matchwinner. <span class="copyright">GEPA</span>
Lars Nussbaumer avancierte zum Matchwinner. GEPA

Der FC Dornbirn konnte gegen Rapid II den ersten vollen Erfolg in der 2. Liga einfahren. In einer wahren Zitterpartie war es Lars Nussbaumer, der mit seinem ersten Ligatreffer per Freistoß das Goldtor zum 0:1 erzielte.

Wien-Hütteldorf Sieben Spiele dauerte es, ehe sich der FC Dornbirn über den ersten Saisonsieg in der 2. Liga freuen durfte. Nachdem sich die Rothosen zuletzt kontinuierlich steigern konnten, war gegen Rapid II aber viel Kampf und Nervenzittern mit dabei. Zum Matchwinner avancierte Lars Nussbaumer, der nach dem Cup-Erfolg gegen Hartberg (3:2) zurück in die Startelf gerückt war.

„Auf dem Niveau habe ich noch nie getroffen, es war schon ein gutes Gefühl. Aber ich habe erst gar nicht gewusst, wie ich jubeln soll.“

Lars Nussbaumer, über sein Siegtor
Der Jubel war bei Dornbirn nach der Führung groß. <span class="copyright">GEPA</span>
Der Jubel war bei Dornbirn nach der Führung groß. GEPA

Der Ball flog und flog

Denn inmitten einer Druckphase der Jungrapidler trat Nussbaumer einen Freistoß von der rechten Seite. Der immer länger und länger wurde und dann von Cavafe so unterlaufen wurde, dass Laurenz Orgler im Tor von Rapid II nicht mehr reagieren konnte (18.). „Geplant war‘s natürlich als Flanke – aber mir wär‘s auch egal gewesen, wenn er den Ball noch berührte hätte“, kommentierte Nussbaumer seinen Treffer. Der für ihn eine Premiere darstellt. „Auf dem Niveau habe ich noch nie getroffen, es war schon ein gutes Gefühl.“ Das aber auch ungewohnt war. „Ich habe erst gar nicht gewusst, wie ich jubeln soll“, meinte er mit einem Lachen. „Der Sieg war eine brutale Erleichterung. Wir sind danach in der Kabine gesessen, waren wirklich leer, weil wir so viel in die Defensive arbeiten mussten.“

So schnell kann's gehen: Vor einer Woche verpasste Nussbaumer vom Elferpunkt den Heimsieg gegen die Vienna, gegen Rapid II traf er per direktem Freistoß. <span class="copyright">GEPA</span>
So schnell kann's gehen: Vor einer Woche verpasste Nussbaumer vom Elferpunkt den Heimsieg gegen die Vienna, gegen Rapid II traf er per direktem Freistoß. GEPA

Denn besser war Dornbirn gegen Rapid II lange nicht, in der Anfangsphase fanden die Gastgeber mehrere Top-Chancen vor, Dornbirn „schwamm“ zunächst gewaltig. In der zweiten Hälfte hätten die Rothosen aber alles klar machen können, Sebastian Santin (64.) und Elvin Ibrisimovic (72.) scheiterten jedoch am Torhüter. Nach dem guten Auftritt gegen die Vienna (Lars Nussbaumer verschoss beim torlosen Remis in der Schlussphase einen Elfmeter) belohnte sich Dornbirn endlich selbst. FB

ADMIRAL 2. Liga, 7. Spieltag

SK Rapid II – FC Mohren Dornbirn 1913 0:1 (0:1)

Allianz Stadion, 200 Zuschauer, SR Manuel Schüttengruber

Tor: 18. 0:1 Lars Nussbaumer (Freistoß)

Gelbe Karten: 17. Dijakovic (Foulspiel), 33. Hajdari (beide Rapid II), 39. Prirsch (Dornbirn), 57. Zimmermann (Rapid II/alle Unsportlichkeit)

SK Rapid II (4-3-3): Orgler; Fallmann, Tambwe-Kasengele (78. Lang), Dijakovic, Hajdari (78. Holzhacker); Oswald, Sattlberger, Oda (59. Softic); Zimmermann, Hedl (59. Tepecik), Binder

FC Mohren Dornbirn 1913 (4-4-2): Ospelt; Favali, Cavafe, William, Prirsch (46. Marte); Santin (79. Kerber), Mätzler, Nussbaumer, Stefanon; Ibrisimovic (87. Krizic), Renan (73. Parger)