Erster großer Schritt Richtung Klimaneutralität

VN / 05.09.2022 • 16:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit dem Umstieg von Öl auf Pellets in der Volksschule werden rund 36,7 Tonnen Co2 eingespart. <span class="copyright">Egle</span>
Mit dem Umstieg von Öl auf Pellets in der Volksschule werden rund 36,7 Tonnen Co2 eingespart. Egle

In der Göfner Volksschule Agasella wird die Ölheizung durch eine Pelletheizung ersetzt.

Göfis Im April 2021 hat die Gemeindevertretung von Göfis beschlossen, die gesamte gemeindeeigene Infrastruktur klimaneutral zu organisieren und so den CO2-Ausstoß von Gemeindegebäuden, Wasserversorgung, Straßenbeleuchtung usw. bis 2040 weitestgehend zu eliminieren. Als erster großer und gleichzeitig auch wirkungsvollster Schritt wird dazu derzeit die bestehende Ölheizung bei der Volksschule Agasella durch eine Pelletheizung ersetzt.

Co2-Reduktion

Die Heizanlage sorgt aber nicht nur für Wärme in der Volksschule und im Kindergarten, sondern beliefert auch ein gemeindeeigenes sowie ein privates Wohnobjekt in unmittelbarer Nachbarschaft. Mit der Umrüstung auf Pelletheizung sollen jährlich rund 36,7 Tonnen CO2 eingespart werden. Ausgehend vom jährlichen CO2-Ausstoß von 117,68 Tonnen (Basis 2019) bedeutet dies bereits eine Reduktion von 32,2 Prozent.

Die Gesamtkosten für die Umrüstung belaufen sich auf rund 120.000 Euro und werden mit 45 Prozent von Bund und Land gefördert. Zur Erreichung der Klimaneutralität ist in weiterer Folge beispielsweise auch ein deutlicher Photovoltaikausbau auf den Dachflächen der Gemeindegebäude geplant, wofür sich die Gemeindevertretung auch zur Gründung einer Erneuerbaren Energiegemeinschaft (EEG) entschloss. Im Zuge der Umstellung auf Biomasse ist auch die Erweiterung des Biomasseheizwerks in der Volksschule Kirchdorf um einen großzügigen Pufferspeicher vorgesehen. „Damit kommt auch die Gemeinde Göfis als e5-Gemeinde ihrer Verantwortung in Sachen Verwendung erneuerbarer Energie nach“, so Bürgermeister Thomas Lampert. MIMA