Die schnellste Kiste des Landes

VN / 12.09.2022 • 15:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Trotz des kalten und regnerischen Wetters waren auch einige Zuschauer zum Grand Prix gekommen. <span class="copyright">He(4)</span>
Trotz des kalten und regnerischen Wetters waren auch einige Zuschauer zum Grand Prix gekommen. He(4)

8. Seifenkistenrennen in Düns – Unterländer siegen in spannender Regenschlacht.

Düns Der 8. Raiffeisen Jugendfeuerwehr Seifenkisten Grand Prix in Düns war am Samstag trotz Regenkrimi und kühlem Wetter nach langer Corona-Pause ein tolles Event. Insgesamt 100 tollkühne Rennfahrer zeigten wieder einmal, was in Ihnen steckt und fuhren bei widrigen Bedingungen tolle Zeiten heraus.

Kreative Kisten

Die rasanten Piloten starteten um 9 Uhr einen ersten Trainingslauf. Nach dem Warm-Up fand eine Stunde später das gewertete Rennen statt, welches angesichts ergiebiger Regenfälle gegen Mittag rund 90 Minuten ausgesetzt wurde. Rund 40 Teams aus Vorarlberg und ebenso eins aus Liechtenstein waren am Start, die sich auch heuer wieder kreative Designs für ihre Kisten einfallen ließen, die vom Formel-1-Boliden über die Regentonne bis zu Wildwest und einer Giraffe reichten.

Auf der 450 Meter langen Rennstrecke mussten auch diverse Hindernisse überwunden werden.
Auf der 450 Meter langen Rennstrecke mussten auch diverse Hindernisse überwunden werden.

Knifflige Strecke

Mit Vollvisierhelm nahmen die jungen Floriani in ihren flotten und kreativen Kisten Platz. Die Renndistanz betrug 450 Meter und war mit diversen kniffligen Schikanen bestückt. Angesichts der nassen Fahrbahn waren schon im Training einige Dreher, Ausbüchser von der Strecke und vorübergehende Streckensperrungen zu melden. Die Streckenposten beobachteten genau, dass keine Hütchen ausgelassen wurden. Eine Kiste aus Riezlern bedarf wegen technischen Defekts einen Reparatureinsatz.

Die Teilnehmer ließen sich allerlei kreative Ideen für die Gestaltung der Seifenkisten einfallen.
Die Teilnehmer ließen sich allerlei kreative Ideen für die Gestaltung der Seifenkisten einfallen.

Unterland-Siege

Die Tagesbestzeit fuhr Jesse Rohner vom Team Wolfurt 2 mit einer Zeit von 1:08.13, schnellste Fahrerin war Julia Birk vom Team Götzis 2 mit einer Zeit von 1:16.08. Die Teamwertung entschied Götzis 1 vor Altach 1 und Wolfurt 1 für sich. Schnellster Oberländer und Gesamtsechster wurde heuer Paul Strauss aus Düns mit 1:17.16. Über die rege Teilnahme freute sich besonders Ortskommandant Andreas Egger. Unter den zahlreichen Zuschauern befand sich auch Bürgermeister Gerold Mähr. HE

Das Rennen startete um 10 Uhr, musste gegen Mittag aufgrund des starken Regens jedoch rund 90 Minuten pausiert  werden.
Das Rennen startete um 10 Uhr, musste gegen Mittag aufgrund des starken Regens jedoch rund 90 Minuten pausiert werden.