Unerwarteter Fund bei letzter Ruhestätte

VN / 23.09.2022 • 16:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Laufe der kommenden Wochen soll die Gestaltung der entdeckten Urnengräber mit Grabstein und Kies abgeschlossen werden.  <span class="copyright">MIMA</span>
Im Laufe der kommenden Wochen soll die Gestaltung der entdeckten Urnengräber mit Grabstein und Kies abgeschlossen werden.  MIMA

Am Friedhof in Röthis wurden 16 fertige Urnengräber entdeckt.

Röthis Bereits vor rund fünf Jahren wurde der Röthner Friedhof mit neuen Erdurnengräbern erweitert. In den vergangenen Monaten wurden nun weitere Planungen für die barrierefreie Erreichung der verschiedenen Ebenen, sowie für eine neue Urnenwand gemacht.Bereits im Frühjahr lagen die Pläne für die Umgestaltung am Röthner Friedhof vor. Doch aufgrund der Tatsache, dass für die geplante Urnenwand die erforderliche Bauabstandsnachsicht nicht vorlag und auch die beiden vorgeschlagenen Ausführungen der Rampen zur barrierefreien Erreichung der verschiedenen Friedhofsebenen keine Zustimmung fand, war eine Umplanung oder eine Verlegung erforderlich. Die VN-Heimat berichtete. „Die geplanten Maßnahmen beim Friedhof erforderten noch gewisse Planungsänderungen und werden nun zeitverzögert umgesetzt. Interessanterweise haben wir im Zuge dessen allerdings 16 fertige Urnengräber entdeckt“, so Bürgermeister Roman Kopf und erklärt weiter, man sei diesbezüglich der Meinung gewesen, dass es sich dabei lediglich um ein Mustergrab handle.

Arbeiten im Frühjahr vorgesehen

Bei den entdeckten Urnengräber soll noch im Laufe der kommenden Woche die Gestaltung mit Grabstein und Kies abgeschlossen werden. „Die Gestaltung der neuen Urnenmauer und die barrierefreie Erschließung des Friedhofs sind für Frühjahr 2023 geplant“, so Bürgermeister Kopf. Die Kostenschätzung für die Rampen und die neue Urnenwand belaufen sich auf rund 370.000 Euro und waren bereits im Voranschlag des laufenden Jahres berücksichtigt. MIMA