Die lange Nacht der Museen

Kultur / 26.09.2022 • 21:00 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Das Angelika-Kauffmann-Museum in Schwarzenberg lockt mit einer spannenden Schatzsuche.
Das Angelika-Kauffmann-Museum in Schwarzenberg lockt mit einer spannenden Schatzsuche.

Am 1. Oktober mit einem Ticket von 18 bis 1 Uhr durch die Nacht.

Dornbirn Bereits zum 22. Mal findet in diesem Jahr die „ORF-Lange Nacht der Museen“ statt. Am Samstag, 1. Oktober, zeigen von 18 bis 1 Uhr 82 Häuser in und um Vorarlberg – davon acht in der Schweiz, sieben in Liechtenstein und sechs in Deutschland – den Kulturinteressierten ihre Werke. 24 Häuser bieten ein Programm an, das speziell auf die Interessen von Kindern zugeschnitten ist. Dazu gibt es auch wieder den „Kinderpass“, in dem jeder Museumsbesuch bestätigt wird und für den es ab dem dritten Besuch ein kleines Überraschungsgeschenk gibt. Erstmals sind heuer auch zwei Museen in Wasserburg dabei und bilden eine wertvolle Ergänzung zu Lindau. Außerdem konnten fünf neue Adressen dazugewonnen werden, die ihre Museumstüren öffnen.

Lindauer Marionetten Oper: "Die Zauberflöte".
Lindauer Marionetten Oper: "Die Zauberflöte".

ORF-Landesdirektor Markus Klement: „Mit großer Freude gehen wir mit der „Langen Nacht der Museen“ in diesen Kulturherbst. Museen und Galerien öffnen ihre Türen zu einer Uhrzeit, an denen sie normalerweise nicht geöffnet haben und die zu diesem Anlass zudem ganz spezielle Events geplant haben.“

Vier-Länder-Tour

Auch in diesem Jahr sind die Vorarlberger Nachrichten, als meistgelesene Tageszeitung in Vorarlberg, Medienpartner des ORF. Chefredakteur Gerold Riedmann betont, wie einzigartig dank der Beteiligung von Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland die „Lange Nacht der Museen“ in Vorarlberg ist: „Das grenzüberschreitende Element dieser Vier-Länder-Tour verdeutlicht, dass wir, auch wenn es uns nicht immer bewusst ist, in derselben Region leben. An diesem Abend verschwinden die Grenzen im wahrsten Sinne des Wortes, und das ist sicher für alle Beteiligten das sinnlichste Erlebnis.“

Das Stadtmuseum Bludenz ist im „Oberen Tor“ untergebracht.
Das Stadtmuseum Bludenz ist im „Oberen Tor“ untergebracht.


Neben abwechslungsreichen Ausstellungen werden viele spannende Events und Sonderveranstaltungen geboten. Besucher können aus dem reichen Angebot ihre persönlichen Highlights wählen und alle teilnehmenden Häuser und Veranstaltungen mit nur einem Ticket besuchen. Die Tickets sind ermäßigt bereits ab 12 Euro für Schüler, Studierende und Senioren sowie regulär ab 15 Euro zu erwerben. Kinder bis 12 Jahre können die „Lange Nacht der Museen“ kostenlos entdecken. Zur Orientierung gibt es in Dornbirn den „Treffpunkt Museum“ als zentralen Sammelplatz für alle Besucher. In Intervallen von 30 und 60 Minuten wird von 18.00 bis 1.00 Uhr die Mehrheit der teilnehmenden Kultureinrichtungen mit Sonderbuslinien angefahren. Der genaue Verlauf der Busrouten ist in den Fahrplänen im aufliegenden Booklet zu finden. Zusätzlich zu den Sonderbuslinien gelten die „ORF-Lange Nacht der Museen“-Tickets auch als Fahrschein für alle regulären öffentlichen Verkehrsmittel im Streckennetz des Verkehrsverbunds Vorarlberg sowie des Verkehrsbetriebs LIECHTENSTEINmobil. Der Fahrschein kann auch auf www.vmobil.at erstellt und aufs Handy geladen bzw. ausgedruckt werden.

highlights

Geheimnisvoll ist ein Besuch das Festungsmuseum Heldsberg in St. Margrethen (Schweiz), zu Beginn des Zweiten Weltkriegs erbaut und  bis 1990 unter Geheimhaltung. 1.000 Meter Stollen verbinden vielerlei Räume.

 

Die Galerie SKULPTURALE (D – Lindau am Bodensee) präsentiert zeitgenössische Künste in wechselseitiger Resonanz.

 

Das Kunstmuseum Liechtenstein ist das Museum für internationale moderne und zeitgenössische Kunst mitten in Vaduz. Seit 2015 ist es um das Ausstellungsgebäude der Hilti Art Foundation erweitert.

 

Seit 1922 ist das Stadtmuseum Bludenz im „Oberen Tor“ untergebracht. Die im Juni 2022 neueröffnete Dauerausstellung zeigt die Geschichte der Stadt im Mittelalter und der frühen Neuzeit sowie die einstige Funktion des Gebäudes.

 

Das Angelika-Kauffmann-Museum (Schwarzenberg) hat sich für die kleinen Besucher eine spannende Schatzsuche ausgedacht.

 

Wenn die Besucher der Lindauer Marionettenoper vergessen, dass auf der Bühne „nur“ Marionetten agieren, haben die Puppenspieler ihr Ziel erreicht.

 

Viele alte Häuser sind auch in Fußach inzwischen verschwunden. Im neuen kulturellen Treffpunkt „Alte Stickerei“ zeigt der Fußacher Dorfgeschichteverein in einer Sonderausstellung, was er alles an alten Fotos zusammengetragen hat.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.