Manfred Honeck dirigiert „Idomeneo“ an der Metropolitan Opera

Kultur / 28.09.2022 • 15:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Manfred Honeck debütiert mit <em>Idomeneo </em>an der Met.
Manfred Honeck debütiert mit Idomeneo an der Met.

Amerikanisches Operndebüt in New York.

New York Manfred Honeck, Vorarlberger Dirigent von Weltruf, debütierte am 28. September mit „Idomeneo“ an der Metropolitan Opera in New York. Der begeisterte Operninterpret schwärmt von seiner Arbeit an der Met: „Idomeneo ist eine von Mozarts aufregendsten Opern, aber auch die am meisten unterschätzte. Sie hat bereits alles, was wir an seinen späteren Opern schätzen und lieben gelernt haben. Er schrieb sie für ein virtuoses Orchester und setzt sowohl den Chor als auch die Solisten meisterhaft ein. Ich freue mich sehr darauf, es bei meiner ersten musikalischen Begegnung mit dem fantastischen Orchester und Chor eines der besten Opernhäuser der Welt mit einer Besetzung außergewöhnlicher Solisten umsetzen zu können.“

Mozarts Oper fasziniert den Dirigenten schon seit Langem. Als Bratschist spielte er Idomeneo unter Nikolaus Harnoncourt, James Levine und Seiji Ozawa, bevor er sie selbst in Oslo, Kopenhagen und während seiner Amtszeit an der Stuttgarter Oper dirigierte. Bei der Wiederaufnahme von Jean-Pierre Ponnelles klassischer Produktion von 1982 an der New Yorker Metropolitan Opera wird der Vorarlberger sechs Aufführungen mit dem Tenor Michael Spyres in der Titelrolle und der Mezzosopranistin Kate Lindsey als Idomeneos Sohn Idamante dirigieren.

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