Vorarlberger setzen ein Zeichen mit ihrer Weihnachtsbeleuchtung

VN / 29.09.2022 • 05:55 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Remo Tobler kann und will nicht vollständig auf eine Beleuchtung verzichten, da auch andere von ihr profitieren. <span class="copyright">VN/Serra</span>
Remo Tobler kann und will nicht vollständig auf eine Beleuchtung verzichten, da auch andere von ihr profitieren. VN/Serra

Weihnachtszeit ohne Beleuchtung ist für viele undenkbar. Bei Toblers spricht trotz Energiekrise einiges dafür, nicht vollständig auf sie zu verzichten.

höchst Bei den hohen Energiekosten kommt auch die schöne Weihnachtsbeleuchtung nicht ungeschoren davon. Remo Tobler aus Höchst verwandelt sein Haus seit den frühen Neunzigerjahren in ein Winterwunderland. Natürlich sah es am Anfang nicht so prächtig aus wie heute, es braucht eben alles seine Zeit. Mit dem Aufbau der Beleuchtung beginnt Tobler meist Anfang November, damit alles am ersten Advent bereit ist.

Weihnachtsbeleuchtung von Remo Tobler vom vorletzten Jahr.
Weihnachtsbeleuchtung von Remo Tobler vom vorletzten Jahr.

Bei den jetzigen Preisen stellt sich jedoch die Frage, wie es dieses Jahr aussehen wird. “Meine Frau und ich haben uns intensiv Gedanken darüber gemacht”, erzählt Tobler. Denn ihre Beleuchtung hat in den letzten Jahren einen zusätzlichen Wert bekommen, vor allem wegen der Spendenbox für “Geben für Leben”. “Dadurch sind Leute darauf aufmerksam geworden, den Verein zu unterstützen. Es sind schöne Beträge zusammengekommen, es wäre schade, darauf zu verzichten.” Doch einfach Elemente wegzulassen, wäre nicht das Richtige, schließlich muss die Beleuchtung ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Weihnachtsbeleuchtung von Remo Tobler vom letzten Jahr.<span class="copyright"> Mirjam Mayer</span>
Weihnachtsbeleuchtung von Remo Tobler vom letzten Jahr. Mirjam Mayer

“Wir möchten aber trotzdem ein Zeichen setzen und nehmen Einschränkungen vor”, erläutert der Besitzer. Die Lichter werden bei der Dämmerung eingeschaltet und werden die Umgebung bis 21 Uhr erleuchten. Früher waren die Leuchtkörper bis 23 Uhr eingeschaltet, manchmal auch am Wochenende bereits vormittags. Das wird es heuer nicht geben. “Damit entsteht eine Reduktion von 50 Prozent Brennzeit”, sagt Remo Tobler.

Im Frühling hat er die Beleuchtung der Hauskonturen schon auf LED umgestellt. “Ich habe eigentlich 90 Prozent der Beleuchtung in LEDs umgetauscht. Manche Sachen gibt es nicht in dieser Form, aber was geht, habe ich gemacht.” Somit hat der Höchster einen ersten konstruktiven Schritt Richtung Energieersparnis gesetzt.

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