Kiffen plötzlich Thema bei Bundespräsidentenwahl

Politik / 30.09.2022 • 18:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Alexander Van der Bellen 2016 bei einer Diskussion im Bregenzer Festspielhaus. <span class="copyright">VN/Klaus Hartinger</span>
Alexander Van der Bellen 2016 bei einer Diskussion im Bregenzer Festspielhaus. VN/Klaus Hartinger

Van der Bellen gab 2016 im Bregenzer Festspielhaus zu, einmal anderes als Alkohol probiert zu haben.

Erstaunlich viele Menschen hätten ihn gefragt, twitterte diese Woche ZIB2-Moderator Armin Wolf, warum er ausgerechnet Dominik Wlazny als einzigen Kandidaten der Bundespräsidentenwahl danach gefragt hat, ob er schon einmal illegale Drogen konsumiert habe. Wlazny habe in seiner Rolle als Musiker und Satiriker Marco Pogo mit dem Spruch „Gras zum Bier? Gönn es Dir“ eben als einziger Kandidat dazu aufgerufen, rechtfertigte sich Wolf.

Zumindest ein weiterer hat diese Frage aber schon einmal mit Ja beantwortet. Dies jedoch nicht in der ZIB2, sondern im Bregenzer Festspielhaus, wo vor sechs Jahren die Kandidaten der Wahl zum Bundespräsidenten 2016 einem Publikum aus 1600 Jugendlichen Rede und Antwort standen. Auf die Frage an die Kandidatenrunde, ob sie schon einmal andere Drogen als Alkohol oder Tabak konsumiert hätten, antwortete nur einer schmunzelnd mit Ja: Alexander Van der Bellen, der dafür johlenden Applaus des jungen Publikums erntete. Es sei aber bei einem Mal geblieben, versicherte der spätere Wahlsieger damals.

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