Gelebte Nächstenliebe im Mittelpunkt

VN / 04.10.2022 • 16:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Einmal im Jahr treffen sich zahlreiche Schwestern und Brüder, um gemeinsam den Bruderschaftstag zu feiern.  <span class="copyright">Bruderschaft St.Anna/Mathis</span>
Einmal im Jahr treffen sich zahlreiche Schwestern und Brüder, um gemeinsam den Bruderschaftstag zu feiern.  Bruderschaft St.Anna/Mathis

Die beiden Bruderschaften St. Arbogast und St. Anna feierten in Götzis kürzlich den jährlichen Bruderschaftstag.

Götzis Zahlreiche Schwestern und Brüder trafen sich vor Kurzem zum jährlichen Bruderschaftstag der Bruderschaften St. Arbogast und St. Anna in Götzis. Zum Auftakt lobte Generalvikar Hubert Lenz die Arbeit der Bruderschaften St. Arbogast und St. Anna und ersuchte die Mitglieder in der gelebten Nächstenliebe, in der Großzügigkeit, der Solidarität und im sozialen Miteinander nicht nachzulassen. Dazu berichtete Lenz von einer Initiative der Diözese Feldkirch, mit Hilfe von zwei Markensoziologen die Stärken der Katholischen Kirche in Vorarlberg unter die Lupe zu nehmen. Er betonte die Notwendigkeit, sich der eigenen Stärken zu besinnen. „Wir haben diesen Weg in unserer Diözese beschritten und einen Stärkenkompass erarbeitet. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um das Gebot der Nächstenliebe in der Praxis verwirklichen zu können“, berichtete Lenz. Im Rahmen des Festgottesdienstes, welchen Generalvikar Hubert Lenz, Dekan Pfarrer Rainer Büchel und Vikar Wolfram Meusburger zelebrierten, wurden in weiterer Folge elf Frauen und Männer neu in die Bruderschaften St. Arbogast und St. Anna aufgenommen und der verstorbenen sieben Mitglieder gedacht. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von der Singgemeinschaft „Gemischter Satz“ und von einem Holzbläser-Ensemble des Konservatoriums.

Zweck der Bruderschaften erfüllt

Im Anschluss an den Gottesdienst berichteten Brudermeister Günter Vonblon, Aktuar Armin Bell, für den Schatzmeister Werner Huber und für den Bildungsreferent Wolfgang Türtscher beim Bruderschaftstag in der Kulturbühne amBACH über die Arbeit des abgelaufenen Jahres. „Seit dem Jahr 2014 wurden 63.000 Euro in Form wohltätiger Spenden ausgegeben. Damit ist ein wesentlicher Zweck der Bruderschaften, Nutzen zu stiften, gut erfüllt worden“, erklärt Vonblon in seinem Rückblick. MIMA

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