Hinter den Kulissen: Grüner Intensivwahlkampf

Politik / 15.10.2022 • 09:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auf die Unterstützung der grünen Jugend konnte Dominik Wlazny in seinem Wahlkampf gegen Amtsinhaber Alexander Van der Bellen nicht zählen. <span class="copyright">APA/Hans Klaus Techt</span>
Auf die Unterstützung der grünen Jugend konnte Dominik Wlazny in seinem Wahlkampf gegen Amtsinhaber Alexander Van der Bellen nicht zählen. APA/Hans Klaus Techt

Wien, Bregenz Die Grünen und Bundespräsidentschaftskandidat Dominik Wlazny (35, Bierpartei) werden keine Freunde mehr. Diesen Eindruck konnte man zumindest in den sozialen Medien gewinnen.

Da war zum Beispiel Ex-Nationalrat Harald Walser (69, Grüne), der auf Twitter gegen den Geschäftsführer der Jungen Generation in Vorarlberg, Elias Wehinger (18, SPÖ), nach dessen Auftritt bei Vorarlberg LIVE austeilte: „Er erklärt im feinen Zwirn, dass er Marco Pogo für einen ernstzunehmenden Politiker hält und noch nicht weiß, wem er seine Stimme gibt.“

Oder die Sprecherin der Grünen Jugend in Vorarlberg, Leah Birnbaumer (17, Grüne), die auf Instagram Sticker mit der Aufschrift „Bier trinken, Van der Bellen wählen!“ teilte. Darüber schrieb sie „Wer Marco Pogo wählt, verhilft der FPÖ zur Stichwahl“, Wlazny freute sich naturgemäß nicht darüber.

Kurz nach dem Wahltag startete dann aber Dornbirns Jugendstadtrat Aaron Wölfling (21, Grüne) einen Beschwichtigungsversuch auf Twitter: „Hey Marco Pogo! Würden dich gern auf ein Bier in die grüne Jugend einladen.“ Er wünschte sich, „das Gemeinsame vor das Trennende“ zu stellen: „Denn es geht um unsere (gemeinsame) Zukunft auf diesem Planeten.“

Die positiven Reaktionen darauf waren aber enden wollend, auch wegen fehlender Entschuldigung, die sich einige User nach dem Wahlkampf wünschten. Und ob das gemeinsame Bier stattfindet, ist auch nicht überliefert.

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