Günter Aberer hat das Saisonziel erreicht

Sport / 30.10.2022 • 14:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das AMG Schnitzelalm GT-Team fuhr der Profikonkurrenz davon.
Das AMG Schnitzelalm GT-Team fuhr der Profikonkurrenz davon.

Das Schnitzelalmteam düpierte die AMG-Werksautos.

Hohenems „Wir wollen heuer vor allem Mercedes-AMG gefallen“ hieß es beim Schnitzelalm-GT-Team zu Saisonbeginn. Jetzt ist die noch junge Mannschaft um den Vorarlberger Teammanager Günter Aberer erfolgreichste AMG-Equipe in der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS).
Regelmäßig gute Ergebnisse und zum Schluss noch aufs Podest, so war Aberers privates GT3-Team unterm Strich in der NLS 2022 besser als die prominenten und werksseitig unterstützten AMG-Mannschaften. „Und die schnellste jemals auf der Nordschleife für einen AMG GT3 gestoppte Rundenzeit fuhr unser Fahrer Philip Ellis in 7.51 Minuten“, freut sich Aberer. Den einzigen Sieg eines Mercedes-AMG in der GT4 Germany 2022 erreichte Aberers Team zudem am Nürburgring. Fahrerisch trugen die von Aberer entdeckten Deutschen Marcel Marchewicz und Marek Böckmann am meisten zu den Erfolgen des noch jungen Rennteams bei und können als Privatiers bereits gut bei den Profis mitmischen. Für Aberer ein „richtiger Coup“ gelang auch an der Reifenfront. Mit einer anderen Pneumarke als die Konkurrenz verschaffte man sich Vorteile. Aberer: „Diese Reifen waren nicht nur schneller, sondern für das Team auch billiger zu haben.“

Günter Aberer mischt mit seinem Motorsportteam bei den Profis mit.
Günter Aberer mischt mit seinem Motorsportteam bei den Profis mit.

Das Ziel heißt Le Mans

Der Hohenemser, der im Schnitzelalmteam nicht nur Manager, sondern auch Renningenieur ist, hat bereits neue Ziele im Visier: „2024 wollen wir mit dem GT3 bei den 24 Stunden von Le Mans dabei sein. Bei einem Gaststart im Le Mans Cup versuchte sich heuer bereits ein Schnitzelalmrenner, der ganz vorne war, bis er ausfiel. Über solche Rennen müsste man sich dann im kommenden Jahr für die 24 Stunden ein Jahr später qualifizieren. Bei der NLS möchte man im kommenden Jahr auch wieder dabei sein. „Es gibt zu allem noch Angebote von DTM-Teams für mich, die eine Überlegung wert sind“, so der Motorroutinier. HB

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