Club-Chef setzte Pfefferspray gegen Randalierer ein

VN / 01.11.2022 • 15:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Eingangsbereich des Lustenauer Clubs Sender kam es in der Nacht auf Allerheiligen zu einer folgenschweren Auseinandersetzung. <span class="copyright">symbol/vn</span>
Im Eingangsbereich des Lustenauer Clubs Sender kam es in der Nacht auf Allerheiligen zu einer folgenschweren Auseinandersetzung. symbol/vn

Türsteher des Senders in Lustenau von Gästen mit Gewalt attackiert.

lustenau Mit Halloween dürfte jene Auseinandersetzung, die am Dienstag gegen 1.55 Uhr im Eingangsbereich beim Sender im Bereich der Einmündung der Hofsteigstraße in die Zellgasse in Lustenau entbrannte, wohl kaum etwas zu tun haben. Vielmehr aber mit einem 18-jährigen Dornbirner, der sich im Lokal recht ungebührlich verhalten hat. Jedenfalls wurde der junge Mann aus dem Club hinauskomplimentiert.

Hilfe von zwei Bregenzern

Das erregte wiederum den Zorn des 18-Jährigen, der daraufhin einem Türsteher ins Gesicht zu schlagen versuchte. Als dann gleich mehrere Mitarbeiter des Clubs versuchten, den jungen Randalierer festzuhalten und zu fixieren, kamen dem Unruhestifter zwei Bregenzer im Alter von 23 und 26 Jahren zu Hilfe. Der Ältere der beiden begann, sich gewaltsam an der Rangelei mit den Türstehern zu beteiligen.

<p class="caption">Der Inhaber des Clubs setzte einen der Randalierer mit einem Pfefferspray außer Gefecht. <span class="copyright">Symbol/VN/Steurer</span></p><p class="caption">

Der Inhaber des Clubs setzte einen der Randalierer mit einem Pfefferspray außer Gefecht. Symbol/VN/Steurer

Da griff der Inhaber des Clubs, der den Tumult über die Videokamera beobachtet hatte, höchstpersönlich ein. Er lief zum Eingangsbereich und setzte gegen den 18-Jährigen und dessen 26-jährigen Helfer aus Bregenz Pfefferspray ein.

Von Gästen erstversorgt

Dadurch unbestimmten Grades verletzt, begab sich der 18-Jährige daraufhin auf den gegenüberliegenden Parkplatz, wo er von am Streit unbeteiligten Gästen versorgt und anschließend mit der Rettung ins Krankenhaus Dornbirn eingeliefert wurde.

Um den konkreten Ablauf der Auseinandersetzung zu klären, werden Zeugen des Vorfalls gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Lustenau in Verbindung zu setzen.

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