Ursache für Brandinferno in Koblach scheint geklärt

VN / 10.11.2022 • 14:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Am vergangenen Sonntag ging das Postverteilzentrum in Koblach aus zunächst unbekannter Ursache in Flammen auf.  <span class="copyright">Feuerwehr Götzis</span>
Am vergangenen Sonntag ging das Postverteilzentrum in Koblach aus zunächst unbekannter Ursache in Flammen auf. Feuerwehr Götzis

Während Brandstiftung ausgeschlossen wird, gehen die Ermittler nun von einem anderen Zusammenhang aus.

Koblach Nach dem verheerenden Brand des Postverteilzentrums in Koblach am vergangenen Sonntag arbeiteten die Ermittler des Landeskriminalamtes auf Hochtouren. Sie wurden dabei von Sachverständigen der Kriminaltechnik des Bundeskriminalamtes unterstützt.

Hoher Zerstörungsgrad

Der hohe Zerstörungsgrad und die für die Löscharbeiten notwendig gewesenen Abrissarbeiten ließen eine umfassende Befundaufnahme nicht mehr zu. Unbeschadet dessen konnte der Brandausbruchsbereich anhand von Zeugenaussagen und eingeholten Lichtbildern eindeutig auf die nord-östlich gelegene Gebäudeecke eingegrenzt werden.

Die Untersuchungen der Experten im Schutt führten nun zur wahrscheinlichsten Ursache des Brandes. <span class="copyright">Hartinger</span>
Die Untersuchungen der Experten im Schutt führten nun zur wahrscheinlichsten Ursache des Brandes. Hartinger

Rückstände von Akku-Zellen

Dort sollen innerhalb des Gebäudes Akkus für E-Zweiräder und mobile Endgeräte aufgeladen worden sein. Von den Brandermittlern konnten im dortigen Brandschutt auch Rückstände von Akku-Zellen aufgefunden werden. Von einem ursächlichen Zusammenhang wird daher ausgegangen. Aus dem derzeitigen Ermittlungsstand ergeben sich keine Hinweise auf eine vorsätzliche Herbeiführung des Brandes. Im Verteilzentrum herrschte am Tag des Brandes kein Betrieb. Das Gebäude war verschlossen.

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