Wo sich (Jung-)Unternehmer in Pop-up-Stores einquartieren können

VN / 20.11.2022 • 09:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Cenk Dogan, Kerstin Lobmeier von Scroc, Natascha Arzberger und Simon Tschann vor dem neuen Pop-up-Store.<span class="copyright">BI</span>
Cenk Dogan, Kerstin Lobmeier von Scroc, Natascha Arzberger und Simon Tschann vor dem neuen Pop-up-Store.BI

Die Firma Scroc aus Oberösterreich hat diese erfolgsversprechende Initiative in der Bludenzer Innenstadt bereits ausprobiert.

Bludenz „Bludenz ist als Ausgangspunkt in die fünf Täler ein idealer Standort für unterschiedlichste Gewerbebetriebe“, ist Natascha Arzberger, Geschäftsführerin des Stadtmarketings Bludenz, überzeugt. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde die Initiative „Pop-up meets Concept-Store“ gegründet. Pop-up-Stores sind zeitlich begrenzte Läden, die in freistehenden Räumlichkeiten erprobt werden.

Die Vorteile sind eine kurzfristige finanzielle Bindung, die Aufmerksamkeitsgenerierung unter neuen Zielgruppen und die Steigerung der Markenbekanntheit. Außerdem können in dieser Zeit zusätzliche Umsätze generiert werden, während gleichzeitig Testmärkte erforscht werden. Ein solcher Pop-up-Store fand am vergangenen Wochenende durch die Firma Scroc aus Oberösterreich im ehemaligen Geschäftslokal der Firma Gummi Kühne in der Bludenzer Wichnerstraße statt.

Großer Andrang

„Wir sind überrascht über die vielen Besucher, die an diesen vier Tagen aus ganz Vorarlberg zu uns gekommen sind“, berichtet Kerstin Lobmeier von der Firma Scroc. Angeboten wurde hochwertige Sport- und Funktionsbekleidung. „Unser Firmenkonzept lautet: hohe Qualität zu einem fairen Preis. Wir wollen unsere Ware nicht nur online, sondern auch direkt vor Ort anbieten, damit die Leute unsere Bekleidung auch probieren können. Damit entfällt auch das lästige Hin- und Herschicken“, führt Lobmeier die Vorteile eines Pop-up-Stores weiter aus. Mit dem Alpenverein Vorarlberg konnte zugleich ein neuer Kooperationspartner gewonnen werden.


Die neue Initiative richtet sich sowohl an Unternehmer, die bereits an einem anderen Standort etabliert sind und über eine Vergrößerung nachdenken, als auch an kreative Köpfe, deren Geschäftsidee noch nie erprobt wurde. Es stehen mehrere Gewerbeflächen in der Innenstadt und im erweiterten Stadtbereich gegen geringes Entgelt zur Verfügung, wo Jungunternehmern die Chance zur Realisierung ihrer Idee gegeben wird. „Erste Business-Erfolge können den Businessplan bereichern und Investoren überzeugen oder einfach den Umsatz durch neue Aktivitäten steigern“, so Arzberger. Kerstin Lobmeier empfand jedenfalls die Möglichkeit, ihre Produkte im Rahmen eines Pop-up-Stores in Bludenz zu präsentieren, als sehr bereichernd: „Eine derartige Initiative ist für alle Beteiligten eine Win-win-Situation.“ BI

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