Begegnung von Farbe und Form im Wollaschopf

VN / 10.12.2022 • 18:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Arnold Schmid und Maria Gabriel erwiesen sich mit ihrer Ausstellung „Farbe trifft Form“ als wahre Publikumsmagneten. <span class="copyright">Alle Bilder: BI</span>
Arnold Schmid und Maria Gabriel erwiesen sich mit ihrer Ausstellung „Farbe trifft Form“ als wahre Publikumsmagneten. Alle Bilder: BI

Am Donnerstag fand die Vernissage zur dreitägigen Ausstellung “Farbe trifft Form” der Künstler Maria Gabriel und Arnold Schmid im Wollaschopf in Nenzing statt.

Nenzing Rund vierhundert Besucher fanden sich trotz Kälte am vergangenen Donnerstag zur Vernissage der dreitägigen Ausstellung „Farbe trifft Form“ im Wollaschopf in Nenzing ein. Mit dieser Ausstellung wurde die vielseitige Nutzbarkeit des neuen Kunst- und Kulturraums Wollaschopf, der heuer im Frühjahr neu adaptiert wurde, einmal mehr unter Beweis gestellt. Nach verschiedenen Konzerten und einem alternativen Handwerksmarkt diente das altehrwürdige Gebäude erstmals als Ausstellungsfläche.

Jürgen Moll und Carmen Ender bezeichneten sich als Fans von Maria Gabriel.
Jürgen Moll und Carmen Ender bezeichneten sich als Fans von Maria Gabriel.
Florian Kasseroler (Bgm. von Nenzing) und Eugen Ganahl (Altbgm. von Frastanz).
Florian Kasseroler (Bgm. von Nenzing) und Eugen Ganahl (Altbgm. von Frastanz).

Die beiden Künstler Maria Gabriel und Arnold Schmid zeigten auf den beiden Etagen ihre ausgewählten Kunstwerke. Die alten Steinwände des Wollaschopfs bildeten hierbei einen überaus stimmigen Kontrast zu den teils sehr farb­intensiven Bildern. Während Maria Gabriel, die in Nenzing wohnt und deren Atelier sich auch dort befindet, zum Teil großformatige Bilder in Acryltechnik präsentierte, stellte der Bildhauer Arnold Schmid aus Frastanz seine Skulpturen aus Holz und Stein vor. Die Ausstellung wurde von der Kommunikationsexpertin Renate Fischer organisiert. „Renate, Arnold und ich sind schon lange gut miteinander befreundet, wir gehen auch gemeinsam laufen. Irgendwann entstand die Idee, eine gemeinsame Ausstellung durchzuführen. Mit der Neugestaltung des Wollaschopfs bot sich eine hervorragende Möglichkeit zur Umsetzung unserer Idee. Renate hat alles bestens gemanagt“, lobte Maria Gabriel die wertvolle Unterstützung durch ihre Freundin.

Gastronom Angelo Benati, Gabi Bechter und Doris Tschohl ließen sich die Vernissage nicht ent-gehen.
Gastronom Angelo Benati, Gabi Bechter und Doris Tschohl ließen sich die Vernissage nicht ent-gehen.
Die drei Künstlerinnen Anika Berchtold (mit Töchterchen Fiola), Elfi Mayer-Kollmannsberger und Doris Luz besuchten bei Maria Gabriel einen Malkurs.
Die drei Künstlerinnen Anika Berchtold (mit Töchterchen Fiola), Elfi Mayer-Kollmannsberger und Doris Luz besuchten bei Maria Gabriel einen Malkurs.

Der unglaubliche Zustrom an Besuchern bei der Vernissage ist nicht zuletzt dem Bekanntheitsgrad von Maria Gabriel zu danken. So fanden sich unter den Gästen Anika Berchtold, Elfi Mayer-Kollmannsberger und Doris Luz, die alle einen Malkurs bei der Nenzinger Künstlerin besucht hatten. Aber auch Hildegard Amann aus Dornbirn schwärmte: „Ich habe eine Malreise in Italien mit Maria verbracht. Das war wunderbar. Es war eine schöne und entspannende Auszeit. Maria hat uns alle sehr gut angeleitet, was sich auch in weiterer Folge für meine Malerei als sehr bereichernd erwies.“

Angelika Steiner aus Nüziders und Hildegard Amann aus Dornbirn waren von der Ausstellung begeistert.
Angelika Steiner aus Nüziders und Hildegard Amann aus Dornbirn waren von der Ausstellung begeistert.
Franz Lutz, Marion und Walter Gohm (Bürgermeister von Frastanz) gefielen die ausgestellten Exponate.
Franz Lutz, Marion und Walter Gohm (Bürgermeister von Frastanz) gefielen die ausgestellten Exponate.

Heinz Wendel übernahm die Vernissagerede und die Moderation des Abends, bei der er Arnold Schmid anhand eines Interviews und dessen Arbeitsweise mittels einer Skulptur vorstellte. Den Werdegang von Maria Gabriel brachte er in Form einer Diashow und Filmsequenzen eindrücklich zur Geltung. Die Künstlerin hatte für die aktuelle Ausstellung auch Bilder in farbreduzierter Form, die ein wenig mehr ins Abstrakte gehen, gemalt. „Sowohl bei Arnold als auch bei mir stehen Menschen und Figuren als Sujets im Vordergrund. Dadurch ergänzen sich unsere Artefakte in der Ausstellung und wirken als Gesamtes stimmig“, ist Maria Gabriel überzeugt. Die Vernissage wurde vom Duo Erich Berthold und Armin Bonner musikalisch umrahmt. Trotz des kalten Dezemberabends verweilten die vielen Besucher im Wollaschopf. Feuerstellen vor dem Eingang sorgten für Wärme – und auch der Glühmost. BI

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