Göfis fixiert Budget für das Jahr 2023

VN / 20.12.2022 • 16:46 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Im kommenden Jahr sollen einige Vorhaben umgesetzt, aber auch der Schuldenstand verringert werden. <span class="copyright">Mima</span>
Im kommenden Jahr sollen einige Vorhaben umgesetzt, aber auch der Schuldenstand verringert werden. Mima

Die Gemeindevertretung hat in ihrer jüngsten Sitzung den Budgetvoranschlag beschlossen.

göfis Mit Erträgen von 12,3 Millionen Euro und Gesamtauszahlungen von 15,5 Millionen Euro im Finanzierungshaushalt beschloss die Gemeindevertretung von Göfis kürzlich in ihrer Dezembersitzung den Voranschlag für das Jahr 2023.Dabei wurde das Budget in Göfis aufgrund der aktuellen Lage wie bereits in den vergangenen Jahren mit größter Sorgfalt und Bedacht erstellt, wie auch Bürgermeister Thomas Lampert anmerkt. So kann auch der Fehlbetrag von rund 3,3 Millionen Euro beim Endergebnis des Voranschlages 2023 ohne zusätzliche Darlehensaufnahmen finanziert werden. „Eine Darlehensaufnahme für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung über 1,4 Millionen Euro ist im Fehlbetrag bereits berücksichtigt. Ebenso berücksichtigt ist eine Schuldentilgung von 1,5 Millionen“, erklärt dazu Bürgermeister Lampert.

<p class="caption">Die größte Investition der Walgaugemeinde ist mit rund 2,6 Millionen der Neubau des Sporthauses Hofen.  </p>

Die größte Investition der Walgaugemeinde ist mit rund 2,6 Millionen der Neubau des Sporthauses Hofen.  

Investitionen und Maßnahmen

Ausgabenseitig wird der Göfner Voranschlag für das kommende Jahr wieder von den Personalkosten und Abgaben an den Sozial- sowie Spitalfonds geprägt. Dazu sind rund 2,6 Millionen Euro für den Neubau des Sporthauses Hofen und 1,4 Millionen Euro für die Wasserversorgung beziehungsweise Abwasserbeseitigung der Parzelle Stein vorgesehen. Weiters wurden 500.000 Euro für die Verlegung des Bauhofs und 360.000 Euro für die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs für die Feuerwehr im kommenden Jahr eingeplant.

Trotz dieser Maßnahmen und Investitionen soll der Schuldenstand im kommenden Jahr um etwa 280.000 Euro verringert werden und würde in Folge zum Jahresende 2023 bei rund 13 Millionen Euro liegen. Damit würde die Pro-Kopf-Verschuldung im Göfis bei rund 3900 Euro zu liegen kommen, wobei materielle und immaterielle Vermögenswerte der Gemeinde bei dieser Berechnung nicht berücksichtigt wurden. MIMA

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