Hier kommen Volksschüler während des Lustenauer Campus-Neubaus unter

VN / 22.12.2022 • 19:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
So sieht das Ausweichgebäude innen aus. <span class="copyright">Würtinger</span>
So sieht das Ausweichgebäude innen aus. Würtinger

Ausweichlösung für Schüler der VS Rotkreuz ist gefunden.

Lustenau Der Bau des Schulcampus Rotkreuz in Lustenau ist in vollem Gange und in dessen Zuge bekommt auch die Volksschule Rotkreuz ein neues Zuhause. Doch wohin mit den Schulklassen während des Umbaus? Dafür gibt es jetzt eine Lösung. Und die steht derzeit noch in Hittisau.

Für den neuen Standort in Lustenau kann die Außenfassade eventuell mit Stoff überzogen werden, um sie anschaulich präsentieren zu können.
Für den neuen Standort in Lustenau kann die Außenfassade eventuell mit Stoff überzogen werden, um sie anschaulich präsentieren zu können.

Beim Informationsabend für die zukünftigen Erstklässler der Volksschule Rotkreuz dominierten vergangene Woche vor allem Fragen zum Umbau sowie zum Standort für eine Ausweichlösung die Veranstaltung. Direktor Robin Würtinger sowie die Lehrerinnen Eva Diem und Evelyn Unger klärten auf und nahmen vielen Eltern anfängliche Unsicherheiten. „Wir erhalten gegenüber dem Kindergarten Am Schlatt einen geeigneten Platz für unsere Ausweichschule“, sagte Direktor Würtinger den anwesenden Eltern. Gemeinsam werden alle Schüler und Lehrer in die Ausweichschule übersiedeln.

„Man muss klar sagen, dass die Ausweichschule aus Containern besteht, doch das Innere lässt keineswegs auf sie schließen“, so Würtinger. Der Innenraum ist mit Holz ausgekleidet, die Klassen sind groß, eine Treppe führt in den oberen Stock, die Räume sind lichtdurchflutet. „Es ist eine ganz normale Schule.“ Für die Zeit in Lustenau wird die Außenfassade eventuell mit einem transparenten Stoff verkleidet. Damit sich die Eltern selber ein Bild mache können, erhielten sie Unterlagen mit Fotos der Ausweichschule, die aktuell in Hittisau in Verwendung ist.

Umzug im Herbst

Der Kindergarten Rotkreuz soll bereits im Herbst in die neuen Räumlichkeiten des Campus einziehen. Würtinger rechnet mit dem Übersiedeln der Schule ins Ausweichquartier zu diesem Zeitpunkt. „Uns ist es wichtig, dass wir alle zusammenbleiben. Das bedeutet, dass alle Klassen und alle Lehrer gemeinsam an den Schlatt kommen“, so Würtinger.

Computerarbeitsplätze in dem Gebäude.
Computerarbeitsplätze in dem Gebäude.

Große Erleichterung zeigte sich bei Familie Hollenstein, die zum Informationsabend gekommen ist. „Unsere kleine Tochter kommt im Herbst in den Kindergarten, die Größere in die Schule. Das trifft sich super, dann sind beide in der Nähe“, freute sich Julia Hollenstein über diese Information. Sie ist auch beruhigt, dass alle Schüler gemeinsam an einen Standort kommen. „Ich habe immer wieder von anderen Eltern gehört, dass die Kinder an verschiedene Standorte aufgeteilt werden.“ Die Ungewissheit vieler, wohin die Schule während der Umbauarbeiten kommt, wurde genommen und mit Informationen aufgeklärt.

Zwei Jahre in Ausweichschule

„Für uns ist es nicht relevant, wo wir unterrichten. Wir legen unseren
Fokus ganz auf die Kinder und achten darauf, dass sie gut durch die Volksschulzeit gebracht werden“, sagte Würtinger. Geplant ist, dass die Schüler für zwei Jahre in der Ausweichschule sein werden. Danach kommen wieder alle gemeinsam in den neuen Campus Rotkreuz.

Von außen sind die Container zu erkennen, innen ist die Schule mit Holz verkleidet.
Von außen sind die Container zu erkennen, innen ist die Schule mit Holz verkleidet.

Am Schlatt ist, wie von den VN bereits berichtet, ein erhöhtes Verkehrsaufkommen vor dem Kindergarten zu verzeichnen. „Damit es durch die Ausweichschule nicht zu noch mehr Verkehr kommt, arbeiten wir aktuell eine Lösung aus, die den Verkehr regeln wird“, erklärte Mathias Blaser (ÖVP), Obmann des Mobilitätsausschusses. Denn die Sicherheit der Kinder steht über allem, wie er betont. Die Verantwortlichen arbeiten an einer Verkehrslösung, damit es im Schlatt ruhig bleibt. BVS

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