Mutter mit Kind nach Brand im Spital

VN / 23.12.2022 • 13:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Bludenzer Feuerwehr war mit insgesamt 49 Einsatzkräften vor Ort.  <span class="copyright">Feuerwehr Bludenz</span>
Die Bludenzer Feuerwehr war mit insgesamt 49 Einsatzkräften vor Ort. Feuerwehr Bludenz

In Bludenz fing ein Adventskranz Feuer, Bewohnerin flüchtete mit zweijährigem Sohn ins Freie.

Bludenz In einer Wohnung in Bludenz kam es am Freitag um 0.30 Uhr Uhr  zu einem Brand eines Adventskranzes. Die 26-jährige Mieterin wurde durch den akustischen Feuermelder wach und konnte Rauch und Feuer im Wohnzimmer feststellen.

Vergeblicher Löschversuch

Die junge Frau versuchte dann mittels eines im Treppenhaus befindlichen Feuerlöschers den Brand zu löschen. Als ihr dies nicht gelang, begab sie sich mit ihrem zweijährigen Sohn ins Freie. Vor dem Mehrparteienhaus befanden sich Nachbarn, die aufgrund des Alarms auch nach draußen gingen und sogleich den Notruf verständigten.

Nach dem Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Bludenz konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Verletzt wurde niemand, die 26-jährige Mutter und ihr Sohn wurden vorsorglich mit der Rettung ins LKH Feldkirch verbracht. Es entstand geringer Sachschaden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Bludenz mit vier Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften, die Rettung mit einem Fahrzeug und drei Einsatzkräften sowie die Bundespolizei mit zwei Fahrzeugen und vier Einsatzkräften.

Das Wohnzimmer nach den Löscharbeiten durch die Feuerwehr.
Das Wohnzimmer nach den Löscharbeiten durch die Feuerwehr.

Warnung vor der Gefahr

Im langjährigen Durchschnitt kommt es in den Vorarlberger Haushalten zu vier Brandereignissen durch vergessene Kerzen oder Sternspritzer auf Adventskränzen, Christbäumen und Weihnachtsdekorationen. Hinzu kommen im Durchschnitt noch etwa 30 Ereignisse, die noch im Anfangsstadium erfolgreich gelöscht werden können, aber trotzdem zu Schadensleistungen durch die Feuerversicherer führen. Ralph Pezzey von der Brandverhütungsstelle Vorarlberg warnt deshalb vor der Brandgefahr.

Denn je näher der Weihnachtsabend rückt, desto brandgefährlicher werden Adventskränze und Gestecke. Einerseits trocknen die Zweige in den beheizten Räumen rasch aus und werden dadurch leicht entzündbar. Andererseits brennen insbesondere die Kerzen des 1. und 2. Adventwochenendes nach und nach ab, kommen damit den Nadelbaumzweigen immer näher und können letztlich zu deren Entzündung führen. Bei Weihnachtsbäumen besteht die größte Gefahr nicht am Weihnachtsabend selbst, sondern vor allem in den Tagen danach, wenn die Nadeln und Äste des Baumes bereits ausgetrocknet sind.

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