Tischtennis auf Topniveau in Lustenau

Sport / 23.12.2022 • 22:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Titelverteidiger Daniel Habesohn hat die letzten drei Auflagen des Generali Austria Top 12 für sich entschieden.<span class="copyright">GEPA</span>
Titelverteidiger Daniel Habesohn hat die letzten drei Auflagen des Generali Austria Top 12 für sich entschieden.GEPA

Polcanova und Habesohn führen die Setzliste beim Generali Austria Top 12 an. Vier Ländle-Akteure sind dabei.

Lustenau Tischtennissport auf europäischem Topniveau gibt es vier Tage am 28. Dezember in der Gymnasiumhalle Lustenau zu sehen. Nach 1993, 1996 und 1998, jeweils in der Wolfurter Hofsteighalle, wird nach 25-jähriger Unterbrechung zum vierten Mal das Generali Austria Top 12 in Vorarlberg ausgetragen.

UTTC-Kennelbach-Akteur Simon Pfeffer wurde beim letzten Austria-Top-12-Turnier in Horn Zweiter. <span class="copyright">GEPA</span>
UTTC-Kennelbach-Akteur Simon Pfeffer wurde beim letzten Austria-Top-12-Turnier in Horn Zweiter. GEPA

Abgesehen von Rekordsiegerin Liu Jia und Robert Gardos gibt sich die gesamte ÖTTV-Elite beim letzten Turnier des Kalenderjahrs ein Stelldichein im Ländle. Als Ausrichter fungieren der TTV Lustenau und der UTTC Raiffeisen Kennelbach.

Polcanova vorne mit dabei

Bei den Damen wird das zehnköpfige Starterfeld von Sofia Polcanova angeführt. Die gebürtige Moldauerin, die seit 2010 Österreicherin ist, nimmt aktuell Rang zwei in der Europarangliste ein. Alles andere als der Gewinn des 800-Euro-Siegerschecks durch die 28-Jährige wäre eine große Überraschung. Bei den European Games vor vier Monaten in München holte sich die Linkshänderin Gold im Einzel und zusammen mit der Rumänin Bernadette Szőcs im Doppel. Zum erweiterten Favoritenkreis gehören Vorjahrsfinalistin Yuan Liu, Amelie Solja und Karoline Mischek. Gespannt darf man auf das Abschneiden von U-19-Spielerin Anastasiya Radzionova sein. Mit Sibel Sallamaci und Viola Amann sind zwei heimische Nachwuchsspielerinnen mit einer Wildcard ins Starterfeld gerückt. Sallamaci und Amann sind Teil des Damenteams des TTC Feldkirch, das in seiner zweiten Saison in der zweiten ÖTTV-Bundesliga Platz vier unter zwölf Teams einnimmt.

Sofia Polcanova holte bei den European Games im August in München Gold im Einzel und im Doppel.<span class="copyright">GEPA</span>
Sofia Polcanova holte bei den European Games im August in München Gold im Einzel und im Doppel.GEPA

Habesohn, der Gejagte

Nicht nur wegen der Abwesenheit des Doppel-EM-Silbernen Robert Gardos, der in der arabischen Champions League für SC Katar spielt, ist bei den Herren Daniel Habesohn der erklärte Favorit. Der 36-jährige Wiener entschied die letzten drei Auflagen für sich und könnte nach seinen Erfolgen 2011, 2013 und 2018 seinen insgesamt siebten Sieg einfahren. Erster Herausforderer ist Andreas Levenko, der zuletzt in der Champions League mit Wels das direkte Duell gegen Habesohn und Mühlhausen für sich entscheiden konnte. Neben David Serdaroglu, Alexander Chen und dem U21-EM-Dritten Maciej Kolodziejczyk darf man auch auf Simon Pfeffer vom UTTC Kennelbach gespannt sein. Er wurde bei der letzten Auflage erst im Finale von Habesohn gestoppt. Ebenfalls mit dabei ist Matthias Wautsche (UTTC Hörbranz), aktuell der punktebeste Ländle-Spieler im ÖTTV-Ranglistensystem.

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