Trotz vorheriger Lawinensprengung: Wie konnte das passieren?

VN / 26.12.2022 • 16:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Noch bis in die Nacht und am Montagvormittag wurde auf der Skipiste Nr. 134 nach Verschütteten gesucht. <span class="copyright">LR</span>
Noch bis in die Nacht und am Montagvormittag wurde auf der Skipiste Nr. 134 nach Verschütteten gesucht. LR

Der Lawinenabgang am Trittkopf stellt Einsatzkräfte noch vor Rätsel, die Alpinpolizei ermittelt.

Zürs Am Sonntagnachmittag, als die Lawine auf die Skipiste Nr. 134 (Balmen) auf dem hohen Trittkopf abgegangen war, herrschte in Zürs erhebliche Lawinengefahr der Stufe drei auf der fünfstufigen Gefahrenskala. Um Risikofaktoren zu vermindern, werden in den gefährdeten Skiregionen ständig Lawinensprengungen vorgenommen.

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“Hier geht immer eine Lawine ab”

So auch am Sonntagvormittag in Zürs, und zwar eben an der Stelle, wo es noch am selben Nachmittag später zu der Beinahekatastrophe gekommen war. Dass dort in der Früh gesprengt wurde, bestätigte den VN der örtliche Tourismusdirektor Hermann Fercher: „In diesem Areal geht immer wieder eine Lawine ab. Deshalb sprengt man dort auch. Doch warum die aktuelle Sprengung am Vormittag nicht das gewünschte Resultat gebracht hat, ist Bestandteil der Untersuchung der Alpinpolizei. Ob es Fahrlässigkeit oder etwas anderes war, ist völlig offen. Es könnte ein Wildwechsel genau so gewesen sein wie ein Einbruch der Temperaturschwankung.“

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