WhatsApp-Betrüger knöpften Vorarlbergerin 2480 Euro ab

VN / 09.01.2023 • 13:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Bezirk Bregenz fiel eine Frau auf die "Tochter/Sohn"-Betrugsmasche herein.<span class="copyright"> symbol/dpa/hildenbrand</span>
Im Bezirk Bregenz fiel eine Frau auf die "Tochter/Sohn"-Betrugsmasche herein. symbol/dpa/hildenbrand

„Tochter/Sohn“-Masche klappte in Bregenz, in Lustenau blieb sie beim Versuch.

Bregenz Trotz aller Warnungen haben diese Betrüger immer wieder Erfolg: Am Sonntag fiel eine im Bezirk Bregenz wohnhafte Frau auf die zumeist per WhatsApp kommunizierte Betrugsmasche „Tochter/Sohn“ herein und überwies ihrer vermeintlichen Tochter einen Geldbetrag in der Höhe von 2480 Euro. Die Kontaktaufnahme mit dem Opfer erfolgte über SMS und wurde später per WhatsApp weitergeführt.

Beim Versuch geblieben

Ebenfalls am Sonntag gab sich ein unbekannter Täter gegenüber einer 73-jährigen Frau aus Lustenau als deren Sohn aus und gab an, dass sein Mobiltelefon kaputt sei. Nach einer kurzen Konversation über WhatsApp ersuchte der Täter um eine Überweisung in der Höhe von 2500 Euro auf ein deutsches Bankkonto. Die 73-jährige Frau bemerkte den Betrugsversuch und tätigte keine Überweisung.

Die Kriminalpolizei rät:

Angehörige, wenn diese mit vermeintlichen Geldforderungen kommen, auf der bekannten Rufnummer kontaktieren.

Bei Kontakt mit unbekannten Rufnummern diese nicht speichern.

Fragen stellen, die nur der echte Sohn bzw. echte Tochter wissen können

Bei Geldforderungen, egal ob am Telefon oder über WhatsApp, sehr misstrauisch sein und sich nicht unter Druck setzen lassen.

Ist ein Schaden entstanden, umgehend die Hausbank kontaktieren und um Rückbuchung ersuchen.

Bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige erstatten.

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