Bludenzer (94) von falschen Polizisten um 80.000 Euro betrogen

VN / 10.01.2023 • 10:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Senior aus Bludenz wurde dazu bewegt, Bargeld und Wertgegenstände im Wert von 80.000 Euro zu übergeben.<span class="copyright"> symbol/dpa</span>
Ein Senior aus Bludenz wurde dazu bewegt, Bargeld und Wertgegenstände im Wert von 80.000 Euro zu übergeben. symbol/dpa

Lügengeschichten durch Betrüger am Telefon kam einem Pensionisten teuer zu stehen.

Schwarzach An nur einem Tag, und zwar am vergangenen Montag, kam es in zu einer Anrufwelle von „falschen Polizisten/Kriminalbeamten/Gerichtsbediensteten“.

Die Masche der Betrüger

Konkret geben diese Betrüger am Telefon vor, dass in der Nachbarschaft Einbrüche stattgefunden hätten oder dass Bekannte bzw. nahe Angehörige einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätten und nun in Haft seien, weshalb eine Kaution notwendig wäre.

Durch diese Lügengeschichten versuchen die Täter die Opfer zu verunsichern und erkundigen sich nach vorhandenem Bargeld bzw. Wertgegenständen. In einem Fall gelang es der Täterschaft, einen 94-jährigen, in Bludenz wohnhaften Mann dazu zu bewegen, Bargeld bzw. Wertgegenstände in Höhe von 80.000 Euro zu übergeben.

Die Kriminalpolizei rät dringend:

– Niemals Informationen über Wertgegenstände, vorhandenem Bargeld oder Bankguthaben bekannt geben.

– die Polizei, das Gericht oder andere seröse Unternehmen holen derartige Informationen nie telefonisch ein.

– Dubiose Anrufe sofort beenden bzw. konkret nach dem Namen des Beamten, seiner Dienststelle und der telefonischen Erreichbarkeit nachfragen.

– Den Sachverhalt bei der nächsten Polizeidienststelle zur Anzeige bringen.

– Verwandte und Bekannten über diese Betrugsmasche informieren.

– Die örtlich zuständige Polizei zurückrufen.

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