Zehn Vorarlberger Couragierte, die nicht weggeschaut haben

Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ) verlieh den diesjährigen Sicherheitspreis.
Dornbirn Ein Blick vom Balkon, ein Anruf beim Nachbarn, ein Foto vom flüchtenden Einbrecher – manchmal reicht genau das. Am Dienstagabend wurden im ORF-Landesfunkhaus Dornbirn zehn Vorarlbergerinnen und Vorarlberger für genau solche Momente ausgezeichnet: mit dem Vorarlberger Sicherheitspreis 2026 des Kompetenzzentrums Sicheres Österreich (KSÖ). Die VN hatten die Sicherheitspreisträger und ihre Leistungen in einer Serie vorgestellt.

Veranstaltet wird der Vorarlberger Sicherheitspreis des KSÖ 2026 jährlich von der Landespolizeidirektion (LPD) Vorarlberg, der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, den Vorarlberger Nachrichten und dem ORF Vorarlberg.
Michael Alge (KSÖ-Vorarlberg, Raiffeisen) betonte, was die Ausgezeichneten verbindet: Sie haben in einem entscheidenden Moment gehandelt. Sie haben hingeschaut statt weggeschaut. Welche Personen genau ausgezeichnet wurden, war schon im Vorfeld der Veranstaltung durch den Vorarlberger KSÖ-Vorstand – bestehend aus Landespolizeidirektorin Uta Bachmann, Michael Alge (Raiffeisenbank), ORF-Landesdirektor Markus Klement und Isabel Russ (Geschäftsführerin von Russmedia und Chefredakteurin der Vorarlberger Nachrichten) – entschieden worden.

Ein erfüllender Abend
Durch den Abend, der großteils von den Mitarbeitenden des Büro L1 der LPD organisiert worden war, führte Christiane Schwald-Pösel. Nach einer Begrüßung durch den ORF-Landesdirektor richtete Landtagspräsident Harald Sonderegger die offiziellen Worte des Landes Vorarlberg an das Publikum.

In einem anschließenden Gespräch mit Michael Alge (KSÖ Vorarlberg) wurde die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements hervorgehoben. Und auch Bischof Benno Elbs betonte seine Dankbarkeit in einem spontanen Interview, dass Hinschauen statt Wegschauen die sprichwörtliche Form der Nächstenliebe sei.