Firstfeier für ganz besonderes Quartier

“Q73” in Götzis vereint hochwertige Wohn-, Arbeits- und Gemeinschaftsbereiche.
Götzis Als “Projekt für Generationen” betrachtet die Götzner Familie Gstöhl das aus sechs Gebäuden bestehende, in mehrfacher Hinsicht beeindruckende Ensemble, für das nach der Rohbaufertigstellung die Firstfeier begangen werden konnte. Hinter dem “Q73”, das seinen Namen vom Gstöhl-Elternhaus mit der Hausnummer “Blattur 73” hat, stehen die mit Gewürzen sehr erfolgreiche Zaltech Holding mit GF Helmut Gstöhl und die eigens für das Projekt gegründete “KVIL GmbH”. Letztere hat Wohnbau und Vermietung als Geschäftszweck, Edith und Werner Gstöhl sind je zur Hälfte Gesellschafter, die Geschäftsführung teilen sich Eva-Maria Allgäuer-Gstöhl und Bernhard Gstöhl.

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“Vor etwa vierzig Jahren konnte ich ein Nachbargrundstück kaufen, im Lauf der Jahre sukzessive einige Nachbarhäuser”, erklärt Helmut Gstöhl die Grundstücksgröße von 5000 Quadratmetern, von denen 4000 verbaut werden. Durch die Nachverdichtung soll der Bereich nachhaltig und zukunftsorientiert bebaut werden. Als Architekt fungiert Bernardo Bader, für den “die klare Gebäudevolumetrie und die Feingliedrigkeit der Holzfassaden mit den Außenbereichen und dem städtebaulichen Konzept eine überzeugende Einheit bilden”. Die grüne Mitte als Anlehnung an die traditionelle Streuobstkultur des oberen Rheintals bilde das identitätsstiftende Zentrum.


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Zum Quartier gehören die Häuser “Ida” (Wohnungen, Büroflächen, Fitnessraum für Bewohner und Beschäftigte), “Anni” (Wohnungen, Bürofläche), “Vittoria” (Wohnungen, Shared Space), “Benedikta & Renè” (Wohnungen), der “Gemeinschaftsraum s’Hugo” (Gesellschaftsraum, Schaubrennerei, Outdoor Kitchen, “ANIDA-Lounge” im Untergeschoß), die dem Projekt angemessen gestaltete Tiefgarage (nahtlos in den Baukörper eingefügte Technikelemente) und einige Kurzparkplätze. Die jeweilige Form und Verdrehung der unterschiedlich hohen Baukörper (einmal EG plus eins, je zweimal EG plus zwei und EG plus drei) schafft Variationen von Wohnungsgrößen und -ausrichtungen. Das Raumprogramm umfasst zwei Studio-Appartements, 37 Zwei-Zimmer-, zehn Drei-Zimmer- und drei Vier-Zimmer-Wohnungen.


Der hohe Qualitätsanspruch hat auch damit zu tun, dass die Familie Gstöhl in einem Teil davon selber wohnen, teils auch arbeiten wird. Im “Shared Space für therapeutische Angebote” werden Hebamme Eva-Maria Allgäuer-Gstöhl und die auf Urogynäkologie spezialisierte Physiotherapeutin Julia Gstöhl-Diwald tätig sein. Die Praxis Q73 soll mit diversen Professionen des Gesundheitssektors den Patient:innen eine Vielfalt an Therapien und Kursangeboten, auch interdisziplinär, anbieten können.
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Das “Q73” soll nicht in sich geschlossen, sondern ein Begegnungsort für Bewohner und Nachbarn sein. Die unterhalb des “s’Hugo” angesiedelte und deshalb auch abends länger nutzbare Vinothek “ANIDA” hat ihren Namen von der sehr früh verstorbenen Ida Gstöhl und “Anni”, der Ziehmutter von deren Kindern. Zu finden sind dort auch Rebensäfte von Helmut Gstöhls Weingärten im Kamptal und in Deutschkreuz.


Gesellig war es für die am Projekt beteiligten Handwerker und eine Reihe von Gästen bei der Firstfeier. Fürs leibliche Wohl gab es Spätzlevariationen und Burger mit Hühnerhaxenfleisch und Schweinebauch aus dem Smoker von Alexander Gstöhl sowie von Mitgliedern der Familie Gstöhl gebackene Kuchen. Für die Hörbarkeit der auf dem Dach mit dem Firstbaum gehaltenen Reden, darunter des Firstspruchs, sorgte der auch für die Musik auf dem Fest zuständige „Quadro Ernst“ mit einem Mikrofon. Er bekam zur Unterstützung der „Schmetterlingskinder“ von „Zaltech“ und „KVIT“ eine Spende von 500 Euro. AME











