Des Winters erste Spuren

Vorarlberg / 28.10.2012 • 19:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Eindrücke wie im tiefsten Winter auch am Pfänder. Ein paar Zentimeter Schnee könnten noch dazukommen. Danach wird es wieder wärmer.  foto: VN/rp
Eindrücke wie im tiefsten Winter auch am Pfänder. Ein paar Zentimeter Schnee könnten noch dazukommen. Danach wird es wieder wärmer. foto: VN/rp

Zum ersten Mal seit 1974 gab es in Bregenz Schnee im Oktober. Morgen droht strenger Frost.

Bregenz. (VN-hk) Das war eine spürbare Ansage von General Winter. Mit Schnee bis in die Niederungen gab die kälteste Jahreszeit eine erste kräftige Visitenkarte ab. „Schnee in Bregenz im Oktober. Das gab es zuletzt 1974“, verdeutlicht Wettertechniker Günter Scheibenreif (48) die Dimension des Kaltwettereinbruchs vom vergangenen Wochenende. Am Samstag nachmittag ging es auch im Tal mit dem Flockenwirbel los. In der Höhe war Frau Holle naturgemäß schon vorher aktiv. Rekordhalter in Sachen Schnee wurde Mittelberg mit 16 Zentimetern, gefolgt von Warth mit 15 Zentimeter. Zwei Zentimeter der weißen Pracht legten sich über Feldkirch.

Es wird bitterkalt

Und noch ist der Spuk nicht ganz vorbei. Leichte Schneefälle sind auch für heute Vormittag noch angesagt. Danach kommt die Sonne. Es klart auf. Der Frosthöhepunkt wird für Dienstag früh erwartet. Dort muss man selbst im Tal mit bis zu zehn Grad unter null rechnen. Erst danach gibt es allmählich Entwarnung. „Die Temperaturen werden im Laufe des Dienstags bis auf acht Grad steigen“, prognostiziert Scheibenreif.

Föhn am Mittwoch

Für Mittwoch sind dann Sonne und Föhn angesagt. Die Quecksilbersäule wird die 10-Grad-Marke übersteigen, ehe dann am Donnerstag wieder eine Störung durchs Land zieht. „Doch es kommt nicht mehr zu einem dramatischen Kälteeinbruch wie am vergangenen Wochenende“, beruhigt Günter Scheibenreif all jene, die den Winter mit all seinen Gewalten noch überhaupt nicht herbeisehnen.

Wohl dem, der jetzt genug Holz vor dem Haus hat. Foto: l. berchtold
Wohl dem, der jetzt genug Holz vor dem Haus hat. Foto: l. berchtold