Millionen-Vergaben für Götzner Feuerwehrhaus

Vorarlberg / 28.10.2012 • 19:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Aushubarbeiten für das künftige Florianiheim sind bereits angelaufen. Foto: ver
Die Aushubarbeiten für das künftige Florianiheim sind bereits angelaufen. Foto: ver

Götzis. (VN-doh) Zu einer Sondersitzung war die Götzner Gemeindevertretung geladen. Schwerpunkt dabei: das neue Götzner Feuerwehrhaus. Wie berichtet, sind die Pilotierungsarbeiten für den Neubau abgeschlossen. Mit der Auftragsvergabe der Baumeisterarbeiten fiel nun der Startschuss für die Arbeiten am Neubau. Am Donnerstag stimmten die Gemeindevertreter über Vergaben in der Höhe von 2,8 Millionen Euro ab. Dass sich die verschiedenen politischen Lager nicht einig sein würden, ließ die Vorgeschichte vermuten. Grüne und Götzner SPÖ hatten sich vehement gegen den neuen Standort im Moos ausgesprochen. Ihr Argument: der letzte Bolzplatz in der Gemeinde werde „zubetoniert“. „Durch die grundsätzliche Ablehnung des Neubaus im Moos können wir auch nicht die Vergaben mittragen“, erklärt Walter Heinzle von den Götzner Grünen. Geschlossen wurden die Vergaben abgelehnt. Anders die Götzner SPÖ. „Wir können das Projekt ja nicht boykottieren, nur weil wir verloren haben. Wir sind gegen den Standort, waren aber nie gegen den Neubau des Feuerwehrhauses“, so Reinhard Rüf. Man habe sich intern abgesprochen und werde nichts befürworten, das teurer wird als der ursprüngliche Plan am Garnmarkt.

Die Gesamtkosten liegen derzeit bei rund 6,1 Millionen Euro. Laut Bürgermeister Werner Huber sei dies im festgelegten Rahmen. Er zeigt sich erfreut, dass mit dem Aushub begonnen werden konnte und die Baumeisterarbeiten anstehen, denn „wir wollen noch heuer einiges bewegen“.