Mit Mehl gegen den Hungertod

Vorarlberg / 28.10.2012 • 19:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Pfarrer Franz Winsauer und Joe Fritsche bitten um Spenden.  Foto: mez
Pfarrer Franz Winsauer und Joe Fritsche bitten um Spenden. Foto: mez

Albanienhilfe von Pfarrer Winsauer braucht Unterstützung –
Spendenaktion läuft.

Bludenz. (mez) Ein Vorarlberger Pfarrer gilt in Albanien längst als Engel der Armen. Seit 20 Jahren kümmert sich der fast 80-jährige Seelsorger Franz Winsauer mit seinem Team von der Vorarlberger Albanienhilfe um die vergessenen Kinder im Armenhaus Europas. In Albanien herrscht unfassbar große Armut. Die Arbeitslosigkeit beträgt 95 Prozent, die Not ist vor allem in Bergregionen wie in Mir­dita groß. „Es gibt dort keine Arbeit, keine Aufgabe, keine Perspektiven“, weiß Pfarrer Franz Winsauer. „Nun steht der Winter vor der Tür. Am dringendsten brauchen wir deshalb wieder Öl und Mehl.“ Rund 40 Tonnen des so wichtigen Grundnahrungsmittels für Brot müssen organisiert werden. „Sonst werden viele den Winter nicht überleben. Vor allem Kinder werden verhungern.“ Natürlich werden die Spenden auch in Form von Mehl entgegengenommen. Winsauer: „Wir sind froh um alles.“ Allerdings ist dafür dann wieder ein Transport nach Albanien erforderlich. Mit Geldspenden wird das Mehl direkt in Albanien gekauft, damit die Wirtschaft vor Ort angekurbelt und der Ertrag durch den Wegfall der Transportkosten erhöht wird. Joe Fritsche ist mit der Hilfsorganisation „Stunde des Herzens“ ist seit vielen Jahren mit im Boot und kümmert sich u. a. um die Mehl- und Ölspenden. Erstmals werden heuer auch funktionstüchtige Schlafsäcke für Albanien gesucht. „Mit dieser Schlafsack-Aktion können wir im wahrsten Sinne des Wortes Wärme spenden“, so Joe Fritsche.

Infos zum Albanienprojekt unter Tel. 0 55 72/2 24 19 oder
www.projekt-albanien.at.
Spendenkonto „Projekt Albanien“ Sparkasse Dornbirn. Kontonummer: 01-419613, BLZ 20602.