Rankweil setzt auf Wärme aus Biomasse

Vorarlberg / 28.10.2012 • 19:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Rankweil. (VN-rew) Die Marktgemeinde Rankweil plant ein Biomasse-Heizwerk in der Dr.-Summer-Straße im Ortsteil Bifang. Projektpartner sind die Marktgemeinde, die Stadtwerke Feldkirch und die Agrargemeinschaft Altenstadt.

Rund zwölf Abnehmer – in erster Linie große Wohnanlagen – sollen mit Wärme versorgt werden. „Es besteht aber auch die Möglichkeit, Einfamilienhäuser anzuschließen“, erklärten die Projektleiter Gerhard Zimmermann und ­Michaela Pohlmann-Kloos von den Stadtwerken Feldkirch. Das Biomasse-Heizwerk wird unterirdisch gebaut und ist somit von außen „unsichtbar“. Lediglich zwei Kamine werden seine Existenz verraten, die es mit dem Schultreppenhaus verbinden.

Geplant ist eine Leistung von 1100 Kilowatt, womit rund 100 Einfamilienhäuser geheizt werden können. Dafür werden 3600 Schütt­raummeter Hackgut benötigt, geliefert von der Agrargemeinschaft Altenstadt in durchschnittlich 1,15 Fahrten pro Woche. Läuft alles nach Plan, so könnte das Biomasse-Heizwerk im Herbst 2013 in Betrieb gehen. Derzeit wird das Ansuchen um Bewilligungen geprüft, danach stehen die Förderungsansuchen für das 1,6 Millionen Euro teure Projekt an.