Bio-Bauer wurde wegen Betrugs verurteilt

Vorarlberg / 05.11.2012 • 22:19 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Innsbruck. Wegen Betrugs ist ein Tiroler Bio-Bauer gestern am Landesgericht Innsbruck zu zwölf Monaten bedingter Haft und einer Geldstrafe von 14.400 Euro verurteilt worden. Der 46-Jährige habe laut Anklageschrift konventionelles Futtermittel gekauft und soll dieses auch verfüttert haben. Der Angeklagte beteuerte, das konventionelle Futter lediglich für befreundete Bauern mitbestellt zu haben. Lieferscheine und Rechnungen bezüglich des konventionellen Futters seien nicht vorhanden gewesen, erklärte ein als Zeuge geladener Vertreter der Biokontrolle Tirol. Allerdings sei bereits der Kauf und die Lagerung von konventionellem Futter für Bio-Bauern laut Förderrichtlinien nicht erlaubt, kommentierte ein Vertreter der Agrarmarkt Austria (AMA). Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig.