Geld aus Landeskasse für Gemeinden

Vorarlberg / 02.01.2013 • 21:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Finanzielle Hilfe­stellung für Kommunen beträgt insgesamt 12,6 Millionen Euro.

bregenz. Die Landesregierung hat kürzlich die Überweisung der zweiten Rate der „schlüsselmäßigen Bedarfszuweisungen“ in Höhe von rund 6,4 Millionen Euro an 76 Gemeinden im Land zur Stärkung ihrer Finanzkraft beschlossen.

Damit werden die Kommunen bei der Bewältigung ihrer vielseitigen Aufgaben unterstützt, bekräftigt Landeshauptmann Markus Wallner. „Wenn in die kommunale Infrastruktur investiert wird, stärkt das den Lebensraum und erhöht die Lebensqualität für die Menschen vor Ort.“

Hilfe für Kleingemeinden

Mit den schlüsselmäßigen Bedarfszuweisungen werden die Unterschiede, die zwischen der tatsächlichen Finanzkraft und dem rechnerischen Finanzbedarf einer Gemeinde bestehen, vom Land zum Großteil abgegolten. Das Augenmerk liegt vor allem auf den kleineren Gemeinden im ländlichen Raum, die mit ungleich stärkeren Belastungen konfrontiert sind und denen es daher in der Regel schwerer fällt, die in unterschiedlichsten Bereichen anfallenden Kosten zu stemmen. Wallner: „Die Unterstützung des Landes dient der finanziellen Entlastung, damit kleinere Kommunen ihre Aufgaben erledigen und ihre finanziellen Verpflichtungen besser erfüllen können“, erklärt Wallner.

Mit der bereits ausbezahlten ersten Rate im vergangenen Juni haben die Vorarlberger Gemeinden im Rahmen der „schlüsselmäßigen Bedarfszuweisungen“ im Jahr 2012 in Summe knapp 12,6 Millionen Euro erhalten.

Handlungsspielraum sichern

Im Durchschnitt sind somit Fördermittel von rund 166.000 Euro pro Gemeinde ausbezahlt worden. „Mit dieser finanziellen Unterstützung erhalten und sichern wir auch den für die Gemeinden so wichtigen Handlungsspielraum, der für ein positives Gestalten nötig ist“, so der Landeshauptmann.