Gildemeister AG kritisiert Finanz

Vorarlberg / 25.01.2013 • 21:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schwarzach. Im Zusammenhang mit dem VN-Bericht „Meusburgers Rolle bei der DMG“ meldeten sich gestern Sprecher des Gildemeister-Konzerns zu Wort – und übten in einer Aussendung unter anderem harsche Kritik an den österreichischen Finanzbehörden.

So heißt es beispielsweise: „Erst jetzt, nahezu zehn Jahre nach der Ansiedlungsentscheidung, erklären die österreichischen Finanzbehörden, das Vertrauen in die angegebenen Zusagen und die rechtskräftigen Steuerbescheide sei nicht gerechtfertigt.“ Stattdessen müsse die Gildemeister AG „insbesondere der Presse“ entnehmen, „dass scheinbar politisch motivierte Ermittlungen Anlass für die steuerlichen Untersuchungen bei der DMG Europe Holding GmbH sind“.

Besonders „befremdlich“ sei auch, „dass es offenbar ein steuerliches Vorgehen nur gegen die DMG Europe Holding GmbH gibt“. Und: „Offenbar geht die österreichische Steuerverwaltung mit starker medialer Unterstützung allein gegen uns als deutschen Investor vor.“ An anderer Stelle heißt es in der Aussendung: „Der eigentliche Skandal ist jedoch das Anlocken eines internationalen Investors unter Vorspiegelung einer Rechtssicherheit, die nach zehn Jahren in sich zusammenbricht.“