Ritsch drängt auf Rot-Grün im Bund

Vorarlberg / 25.01.2013 • 21:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ritsch (l.), Mayer und die NR-Wahl: Personelle Weichen sind gestellt.
Ritsch (l.), Mayer und die NR-Wahl: Personelle Weichen sind gestellt.

Nationalrat Elmar Mayer wieder Spitzenkandidat der Vorarlberger SPÖ für NR-Wahl 2013.

Bregenz. (VN-ad) Erneut mit Elmar Mayer (59) an der Spitze wird die Vorarlberger SPÖ in den Nationalratswahlkampf ziehen. Das gaben gestern Parteichef Michael Ritsch (44), Geschäftsführer Reinhold Einwallner (39) und Mayer selbst im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Mayer sagte, das neuerliche Antreten ermögliche ihm, sein Bildungsprojekt in der Politik zum Abschluss zu bringen: „Es wird altersbedingt auch meine letzte Kandidatur auf politischer Ebene sein“, sagte Mayer, SPÖ-Landeschef in den Jahren 1995 bis 1999. Mit einem zweiten Mandat – Einwallner ist hinter Mayer auf Platz zwei der Landesliste gereiht – rechnen die Vorarlberger Sozialdemokraten übrigens nicht. „Die Chance auf ein zweites Mandat ist relativ weit weg“, sagte Ritsch. Und was erwartet sich der Bregenzer von der Nationalratswahl selbst? Er gehe davon aus, dass „der gute Wahlkämpfer Werner Faymann“ den ersten Platz verteidigen werde – schon angesichts der Konkurrenz wie Strache oder Stronach. Bedenklich stimme ihn nur, dass laut Umfragen eine Zweierkoalition kaum möglich sei: „Ich wünsche mir aber eine rot-grüne Regierung wünschen. Die würde unser Land gerechter machen.“