Ab Samstag bläst der Winter zur Attacke

Vorarlberg / 31.01.2013 • 22:33 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Tina und Elisabeth genossen einen frühlingshaft milden Wintertag in Mellau-Damüls. Foto: l. berchtold
Tina und Elisabeth genossen einen frühlingshaft milden Wintertag in Mellau-Damüls. Foto: l. berchtold

Gestern sprang die Quecksilbersäule auf zwölf Grad. Auch heute bleibt es noch mild.

Bregenz. (VN-hk) Josef Lang von der ZAMG in Innsbruck sah am gestrigen Tag auf seiner bundesweiten Temperaturtabelle nur Plusgrade von beträchtlicher Höhe. „Der Höchstwert in Vorarlberg betrug zwölf Grad“, berichtete der Meteorologe. Damit lag der „Hotspot“ des Landes an insgesamt 19. Stelle von 246 Wetterstationen in ganz Österreich. Die Temperaturrekorde verbuchten Bad Ratkersburg und Deutschlandsberg mit 15 Grad. „Der wärmste jemals gemessene 31. Jänner in Bregenz war im Jahre 1948“, weiß Lang. „Es hatte an diesem Tag in der Vorarlberger Landeshauptstadt 17 Grad.“

Temperatursturz

Heute noch dürfen sich die Vorarlberger Frühlingsgefühlen hingeben. Danach ist wieder für geraume Zeit Schluss damit. „In der Nacht auf Freitag dreht die stürmische Südwestströmung auf Nordwest und später Nord. Das heißt: Es kommt zu einem Temperatursturz“, prognostiziert Meteorologe Josef Lang. Mit der Kälte kommt auch der Schnee. In den Bergen ist bereits bis Samstag früh mit 20 bis 30 Zentimetern Neuschnee zu rechnen. Danach fällt die Schneefallgrenze bis ins Tal und Frau Holle wird auch die Niederungen wieder mit ihrer weißen Pracht beglücken.

Heftige Niederschläge

Der Vormarsch von General Winter geht auch in den folgenden Tagen massiv weiter. Schnee und Kälte bestimmen das Geschehen. „Es gibt bis Mittwoch intensive Niederschläge. Noch nicht sicher ist, ob die Schneefallgrenze weiter bis ins Tal reicht“, verkündet der Wetterexperte aus Innsbruck. Hoffnung für den zweiten Teil der Semesterferien besteht aber trotzdem. „Ab Mitte Woche könnte das Wetter freundlicher werden“, hat Josef Lang auch Positives zu erzählen. Nachsatz: „Schlechter kann es ja auch nicht mehr kommen.“