Bregenz im Faschingstaumel

Vorarlberg / 10.02.2013 • 20:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei strahlendem Sonnenschein herrschte in der Landeshauptstadt beste Stimmung. Fotos: b. Rhomberg
Bei strahlendem Sonnenschein herrschte in der Landeshauptstadt beste Stimmung. Fotos: b. Rhomberg

Beim Umzug herrschte tolle Stimmung. 30.000 Zuschauer verfolgten das Spektakel.

BREGENZ. (fst) Zum Stichtag 31. 12. 2012 wohnten 30.214 Menschen in Bregenz – nach Schätzung der Exekutive säumten am Sonntag 30.000 kleine, große und ganz große Narren den „Umzugsklassiker am Bodensee“, den Weg des großen, wenn nicht inzwischen sogar größten Faschingsumzuges im Lande. Rein mathematisch gesehen waren also nur 214 Bregenzer zu Hause geblieben! Nicht weniger als 53 Gruppen beteiligten sich am Massenspektakel. Da verschlug es sogar Roberto Kalin, der den Umzug seit 27 Jahren moderiert, die Sprache. Von den Bregenzer Altprinzen über die Prinzengarde Bregenz bis hin zu den Feldkircher Spältabürgern präsentierte sich alles, was das närrische Land aufzubieten hat.

Schwierige Wahl

Da hatte es die Jury wahrlich nicht leicht, die Besten und Schönsten und Schrillsten zu wählen: Unter der „Regie“ von Kurt Sternik, der schon seit 22 Jahren in der Jury sitzt, assistiert von den zauberhaften ehemaligen Faschingsprinzessinnen Heidi Strasser, Susanne Scharax, Cindy Deuring, Elisabeth Mathis und Daniela Mairitsch wurden die „Lachgummis“ zur besten Faschingsgruppe gewählt und mit dem „Goldenen Schnorrapfohl“ ausgezeichnet, der Kindergarten Braike mit seinen 130 „Kindi-Robotern“ erhielt die meisten Punkte der Jury in der Kategorie „beste Kindergruppe“ und mit dem Motto „Winsau, wie es dampft und swingt“ wurde der Volksschule Wins­au der heißbegehrte Preis für die beste Musikgruppe ­zugesprochen. Nach dem Umzug wurde noch auf der Werkstattbühne des Festspielhauses gefeiert und so mancher Narr fand den Weg ins eigene Bett erst im Morgengrauen.

Bunt, bunter, Bregenzer Faschingsumzug.
Bunt, bunter, Bregenzer Faschingsumzug.
Auch „very british“ durfte es in Bregenz sein.
Auch „very british“ durfte es in Bregenz sein.