Schneerekord und Wintertraum

Vorarlberg / 10.02.2013 • 22:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Lena genießt die Schneelandschaft in vollen Zügen und tobt sich so richtig aus. Foto: VN/Hofmeister
Lena genießt die Schneelandschaft in vollen Zügen und tobt sich so richtig aus. Foto: VN/Hofmeister

Bregenz erlebt Rekordwinter. 70 Zentimeter hoch liegt der Schnee. Das gab’s noch nie.

Bregenz. (VN-hk) Den Winter 2012/2013 werden die Bregenzer wie jenen mit der Seegfrörne vor 50 Jahren wohl nie vergessen. Noch nie seit Beginn der Messungen gab es in der Landeshauptstadt so viel Schnee. 70 Zentimeter hoch lag gestern Frau Holles Fracht. Der Rekorde damit aber noch nicht genug: Mit 52 Zentimetern innerhalb von 24 Stunden fiel auch niemals zuvor mehr Schnee als am
9. Februar 2013. Damit wurde ein nur kurzer Rekord ausgelöscht. Am 18. Jänner dieses Jahres gab es nämlich schon einmal 40 Zentimeter Neuschnee innert 24 Stunden. So viel wie am 24. Februar 1986.

Der schöne Winter

All diese bemerkenswerten Fakten fand ZAMG-Wettertechniker Günter Scheibenreif (49) für die VN heraus. Den reichen Schneesegen können die Vorarlberger in den kommenden Tagen relativ stressfrei genießen. „Es sind keine stärkeren Niederschläge mehr abzusehen“, prognostiziert Scheibenreif. Der Winter zeigt sich in den kommenden Tagen immer wieder von seiner schönsten Seite. So wie gestern, wo sich bei kalten Temperaturen eine kitschig-romantische Winterlandschaft dem Auge präsentierte. „Es bleibt kalt“, weiß Scheibenreif. „Die Temperaturen werden bis auf absehbare Zeit um die null Grad liegen. Zeitweise können auch Wolken aufziehen. „Und auch ein paar Flocken Schnee sind nicht ausgeschlossen. Aber ganz sicher kommen keine größeren Mengen zusammen“, berichtet Günter Scheibenreif.

Skigebiete jubeln

Freuen dürfen sich die heimischen Skigebiete in allen Höhenlagen. Das Wetter und die Schneemengen garantieren perfekte Voraussetzungen für Wintersport aller Art.

Nur vor der latenten Lawinengefahr im freien Gelände sollten sich Skifahrer und Snowboarder hüten. Die Gefahrenstufe liegt nach wie vor bei drei.