Einzahlungen nicht sinnvoll

Vorarlberg / 19.03.2013 • 21:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Dr. Gottfried Feurstein
Dr. Gottfried Feurstein

Feldkirch. (VN-tm) Eine Montafonerin, die im Sommer 2015 das 60. Lebensjahr vollenden und dann die Alterspension erhalten wird, bezahlt derzeit in die Pensionsversicherung den Beitrag von rund 55 Euro ein für die Selbstversicherung bei geringfügiger Beschäftigung. Sie hat bereits eine ausreichende Zahl von Versicherungsmonaten mit einer relativ hohen Beitragsgrundlage erworben – insgesamt mehr als 20 Jahre. Die Selbstversicherung bei einer geringfügigen Beschäftigung ist nur mit einer sehr niedrigen Beitragsgrundlage möglich.

Eine solche Selbstversicherung wäre für sie nicht sinnvoll, weil dadurch ihre künftige Bemessungsgrundlage für die Alterspension geschmälert würde. Diese wird im Jahre 2015 aus den Beitragsgrundlagen von insgesamt 27 Jahren berechnet. Da sie bisher nur 24 gute Jahre (Monate mit hoher Beitragsgrundlage) nachweisen kann, würde jedes weitere Beitragsjahr ihre Bemessungsgrundlage für die Pension schmälern. Sie wird daher die weitere Bezahlung von Beiträgen in die Pensionsversicherung beenden und kann sich dadurch die bisher erworbene Bemessungsgrundlage für die Pension sichern.

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