Haarriss führte zu Ammoniakunfall in Eishalle

Vorarlberg / 19.03.2013 • 22:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Dornbirn. Ein technischer Defekt war die Ursache für den gefährlichen Ammoniakaustritt in der Dornbirner Eishalle am Montagabend. Wie Experten gestern feststellten, hatte sich in der Tauchhülle eines Thermostats ein Riss gebildet, durch den das hochgiftige Gas nach außen dringen konnte.

100 Personen evakuiert

Aus den angrenzenden Sporthallen – den Messehallen 1 und 2 – wurden etwa 100 Basketballer und Turner zur Sicherheit ins Freie gebracht. Die Feuerwehr stand mit einem Großaufgebot von etwa 75 Mann rund drei Stunden im Einsatz, um das Ammoniak mit Löschwasser zu binden. Zudem waren die Polizei mit 20 Personen sowie die Rettung mit zwei Fahrzeugen an Ort und Stelle. Das Areal war großräumig abgesperrt.Bei der Nachschau wurden zwei Feuerwehrmänner und ein Techniker leicht verletzt, die Sportler kamen mit dem Schrecken davon. Wird Ammoniak vom Menschen eingeatmet, kommt es zu Reizungen der Atemwege, in höherer Konzentration kann es zu Verätzungen, Erstickungsanfällen und Lungenödemen kommen.