Die Weppachbrücke steht wieder

Vorarlberg / 24.03.2013 • 20:55 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
14,5 Meter lang ist die neue Stahlbrücke. Die Anlieferung am Freitag war ein spektakulärer Moment. Foto: VN/Stiplovsek
14,5 Meter lang ist die neue Stahlbrücke. Die Anlieferung am Freitag war ein spektakulärer Moment. Foto: VN/Stiplovsek

Radfahrer und Fußgänger können den Steinebach Ende der Woche wieder queren.

DORNBIRN. (VN-toh) Nachdem die alte Brücke für mehrere Jahre für den Autoverkehr gesperrt werden musste, wurde sie 2011 abgebrochen, da sie einsturzgefährdet war und nicht mehr saniert werden konnte. Die neue Brücke wird nur mehr eine für Fußgänger und Radfahrer sein, da in unmittelbarer Nähe 1998 die neue Brücke Eulental für Autofahrer errichtet worden war.

Die neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke im Oberdorf verbindet die Straßen „Am Wall“ und „Weppach“ in Verlängerung der „Bergmannstraße“.

Knappe Verspätung

Im Frühsommer 2012 erfolgte bereits der Bau der beiden Brückenwiderlager. Auch ein Dücker – eine Unterführung unter dem Bachbett – musste errichtet werden, für die verschiedensten Leitungen und Kabel, die an der alten Brücke direkt befestigt waren. „Die Ende 2012 vorgesehene Fertigstellung musste leider um einige Monate verschoben werden, da mangels Anbieter die Stahlbauarbeiten neu ausgeschrieben werden mussten“, sagt Verkehrsstadtrat Gebhard Greber, der froh ist, dass es nun geklappt hat.

Schwertransport

Am Freitag war es so weit: Das vorgefertigte, 14,5 m lange Stahltragewerk – die eigentliche Brücke – konnte auf die Widerlager aufgesetzt werden. Ende der Woche kann die Brücke freigegeben werden.

Die Gesamtkosten für die Brücke (Tragwerk und Widerlager) betragen rund 238.000 Euro, davon entfallen 158.000 Euro auf das Stahltragewerk, 80.000 Euro auf die Widerlager und Anschlüsse.

Mit der neuen Brücke wird die große Siedlung Weppach östlich des Steinebachs für Fußgänger und Radfahrer umweglos an die Innenstadt angebunden und der Schulweg von Weppach zur Mittelschule Bergmannstraße attraktiver und sicherer. „Außerdem ist die Brücke Teil des beliebten Fußwegs von der Stadt über das Eulental, Romberg und Bantling nach Watzenegg“, weiß Greber.