Gratulation zum Geburtstag

Vorarlberg / 24.03.2013 • 19:51 Uhr / 5 Minuten Lesezeit

Rudolf Kuhn (90)

Meiningen. Herr Rudolf Kuhn wurde vor 90 Jahren in Meiningen geboren. Er ist seinem Heimatort treu geblieben und verbringt heute in der Winkelstraße einen harmonischen Lebensabend.

Nach der Pflichtschule besuchte er die kaufmännische Wirtschaftsschule und anschließend das Lehrerseminar in Feldkirch.

1942 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und kam erst nach Kriegsende wieder nach Hause. Er trat in den Schuldienst ein und wurde in verschiedenen Orten als Lehrer eingesetzt. An der Volksschule Meiningen unterrichtete er viele Jahre bis zu seiner Pensionierung.

1950 trat Rudolf mit Rosa Frick vor den Traualtar. Vorerst lebte das Ehepaar, bedingt durch den Beruf von Herrn Kuhn, in Latschau. Hier wurde dann auch das erste Kind, Tochter Regina, geboren. Der Jubilar ist vielseitig begabt und verfügt über handwerk­li­ches Geschick. Fast ausschließlich in Eigenleistung errichtete das Ehepaar ein Eigen­heim in Meiningen. Hier kam dann Sohn Bernhard zur Welt.

Der Jubilar ist sehr heimatverbunden und fühlt sich in seinem schönen, gemütlichen Heim am wohlsten.

1996 verstarb Sohn Bernhard und zwei Monate später auch noch seine Gattin Rosa. Rudolf brauchte lange, um diese Schicksalsschläge zu überwinden.

„Etwas körperliche Beschwerden sind doch schon vorhanden, aber im Herzen bin ich jung geblieben“, schmunzelt er, dem man die 90 Jahre allerdings nicht ansieht. Er hat sich seinen jugendlichen Charme erhalten.

Mit 87 Lenzen hat er sein Versprechen, eine Kapelle zu errichten, eingelöst. Sie wurde 2010 zu Ehren der Gottesmutter von Fatima als Friedenskapelle gesegnet. Die Kapelle ist öffentlich zugänglich, und jeder Besucher ist herzlichst willkommen.

Rudolfs Wunsch, eine Wallfahrt nach Fatima zu machen, lebt immer noch in ihm.

Die Familie, besonders die sechs Enkel und die sieben Urenkel, gratulieren recht herzlich und wünschen ihm eine schöne Geburtstagsfeier und besonders viel Gesund­heit für die Zukunft.

Josef Ignaz Düringer (90)

Feldkirch-Tisis. Am Palmsonntag wurde der 90. Geburtstag von Herrn Josef Ignaz Düringer in Tisis vorgefeiert.

„Ignaz“, wie der Jubilar genannt wird, vollendet heute sein 90. Lebensjahr.

In Andelsbuch wurde er geboren und wuchs hier mit sieben Geschwistern auf. Ignaz erinnert sich gerne an seine Kindheit, die er auf der elterlichen Landwirtschaft verbrachte, und an die Schreinerei seines Vaters, wo er oft mithelfen durfte und seine Kreativität beim Bearbeiten von Holz entdeckte. Die Sommermonate verbrachte der junge Ignaz dann stets als Pfister oder Unterhirt auf den Alpen.

Der Jubilar hatte eine bewegte Kriegszeit. Fünf Jahre war er in der Normandie stationiert und kam mit viel Glück nach kurzer Gefangenschaft wieder nach Hause. Jetzt konnte er endlich im Betrieb des Vaters das Schrei­nerhandwerk erlernen. Als Ignaz eine Stelle in der Landwirtschaft und der Schreinerei in der Stella Matutina angeboten wurde, nahm er die Stelle an und kam nach Tisis. Nach einigen Jahren Arbeit in der Schweiz legte er die Schreinermeisterprüfung ab und war als Werkmeister und Betriebsrat in einer großen Schweizer Firma tätig. Der Jubilar kehrte wieder nach Tisis zurück und gründete eine Tochterfirma einer Schweizer Werkzeugfabrik für Maschinenbau, die er 25 Jahre bis zu seiner Pensionierung führte.

Heute lebt der Jubilar eher beschaulich. „Da ich früher beruflich sehr viel unterwegs war, bin ich heute am liebsten zu Hause“, erklärt der Jubilar, der mit Gattin Rosmarie, Tochter Melanie und Sohn Robert ein harmonisches Familienleben führt. Seine geistige Fitness erhält er sich durch Fragen zu den neuesten technischen Errungenschaften, und durch seine Kinder und ist er daher immer über alles informiert. Bei seinen täglichen Spaziergängen, trifft er sich gern auf ein Pläuschchen mit Bekannten und tankt dabei Sonne, frische Luft und Energie.

Alle wünschen dem Jubilar, dass er in Harmonie und Gesundheit die geruhsame Zeit in seinem Leben noch lange genießen kann.