Verbauung eingebrochen: Pipeline wird saniert

Vorarlberg / 24.03.2013 • 20:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Sanierungsmaßnahmen bei der Pipeline starten, der Radweg wurde bereits verlegt. Foto: fst
Die Sanierungsmaßnahmen bei der Pipeline starten, der Radweg wurde bereits verlegt. Foto: fst

bregenz. (fst) Vor wenigen Tagen wurde der Radweg an der Pipeline, nahe dem Wohnsitz des Türkischen Generalkonsuls, wegen dringend notwendiger Sanierungsarbeiten provisorisch in die angrenzende Wiese verlegt. Da die Böschungsverbauung auf einer Länge von zirka 40 Metern unterspült wurde und eingebrochen ist, muss die Böschungsmauer an der Pipeline in diesem Bereich saniert werden.

Pipeline muss „unterfüttert“ werden

Grund sind die Regenfälle, die vor zwei Jahren zu Hangrutschungen im Bereich der Klausmühle geführt haben. „Das Wasser, das damals im Hang versickert ist, hat sich unterirdisch einen Weg bis in den See gebahnt“, so der Bregenzer Baudirektor Bernhard Fink. „Die mit Beton verfüllten Rohre sind jedoch so stabil, dass sie nicht einsturzgefährdet sind“, so Fink. Sie hängen in diesem Bereich praktisch „in der Luft“, denn das Hangwasser hat den feinen Sand und Kies unter der Pipeline in den See geschwemmt. Jetzt muss die Pipeline in diesem Bereich wieder „unterfüttert“ werden, damit die Stabilität auch in Zukunft gewährleistet ist. Die Sanierungsmaßnahmen werden voraussichtlich rund zwei bis drei Wochen dauern.