An die Kette gelegt – aber bitte an eine funkelnde!

Vorarlberg / 25.03.2013 • 18:49 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Opulent verzierte Anhänger stehen diese Saison hoch im Kurs. Foto: Thomas Sabo
Opulent verzierte Anhänger stehen diese Saison hoch im Kurs. Foto: Thomas Sabo

Mondäne Ketten-Reaktionen, pardon „Kreationen“, verzaubern durch ihre Originalität.

Wien. In Sachen Schmuck steht im Frühjahr/Sommer der Hals im Mittelpunkt. Und so legen uns die Designer international bekannter Juwelen-Labels diese Saison Ketten und Colliers mit atemberaubenden Anhängern im Amulett-Stil wärmstens ans Herz. Aber auch romantische Formen und Figuren aus der Tier- und Pflanzenwelt stehen hoch im Kurs. Garniert mit funkelnden Farbsteinen und edlen Diamanten avancieren diese extravaganten „goldigen“ Mandalas, Zugvögel und Rosen am Dekolleté zum absoluten Eye-Catcher und setzen neue Maßstäbe in puncto Originalität und Ideenreichtum.

Echt verwickelt

In puncto Kettenlänge finden sich neben kurzen, eng anliegenden Kreationen auch lange Varianten, die einfach oder mehrfach um den Hals gewickelt jedem Look einen trendig-glamourösen Touch verleihen. Wichtige Faustformel für das Styling: Je opulenter die Kette, desto schlichter sollte das Outfit sein. Zum farbstein-besetzten XXL-Anhänger also besser eine schlichte, unifarbene Bluse kombinieren und auf abgefahrene Prints und wilde Muster verzichten, die den Blick vom Hals ablenken. Erst dann können die kleinen Kunstwerke ihre volle Wirkung entfalten. Übrigens: Sogar ein schlichtes Shirt-Jeans-Outfit wird, „aufgehübscht“ mit einer entsprechend auffälligen Kette, auf der Stelle ausgehtauglich.

Glänzende Akzente

Hinsichtlich der Materialwahl wird es ebenfalls glänzend: Rosé-, Weißgold und Silber stehen hoch im Kurs. Bei der Machart der Ketten ist zudem Raffinesse gefragt: Egal, ob grobe oder feine Glieder, gekordelt oder verwoben – die Designer haben sich auch hier wieder einiges einfallen lassen, und so bilden außergewöhnliche Kettenstrukturen das „Grundgerüst“ für die prächtigen Halsgeschmeide. Schönes Beispiel ist die Schmuckmanufaktur Wellendorff, die mit ihren gekordelten Seidenketten einen Klassiker der Goldschmiedekunst geschaffen hat. Rund eine Woche benötigt ein Goldschmied, um aus mehr als 100 Metern 0,2 Millimetern dünnen Golddrahtes von Hand eine seidige Kordel zu flechten. Diese ist wiederum das „Basisbauteil“ für die wertvollen Schmuckstücke, deren Anhänger mit zig von Hand gesetzten lupenreinen Diamanten besetzt werden.

Hasenstark: Ostern fürs Handgelenk. Charms von Xenox ab 29 Euro, Zengin Bregenz.
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Königlich: Die „Imperiale“-Ohrringe von Chopard gibt es um 1900 Euro bei Präg Dornbirn.
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Sternenstaub: Goldige Herzkette von Pesavento. Gesehen um 596 Euro, Gassner Egg.
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Liaison: Flexibler Ring in Weiß- und Roségold von Fope, 2730 Euro, Kopf Götzis.
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Sein 120-jähriges Jubiläum feiert Wellen-dorff u. a. mit diesem ele-ganten Collier. Das „Amulett der Harmonie“ begeistert, neben der raffinierten Kom-bination von Weißgold, Brillanten und Amethyst, vor allem durch seinen wandelbaren Anhänger. Gesehen bei Präg Dornbirn, Preis auf Anfrage.
Sein 120-jähriges
Jubiläum feiert Wellen-
dorff u. a. mit diesem ele-ganten Collier. Das „Amulett der Harmonie“ begeistert, neben der raffinierten Kom-
bination von Weißgold, Brillanten und Amethyst, vor allem durch seinen wandelbaren Anhänger. Gesehen bei Präg Dornbirn, Preis auf Anfrage.
Zuckersüß: Kostbare „BonBons“ von Nomination. Ab 23 Euro, gesehen bei O. Rein Dornbirn.
Zuckersüß: Kostbare „Bon
Bons“ von Nomination. Ab 23 Euro, gesehen bei O. Rein Dornbirn.
Mondän: Kette aus der „Portofino“-Kollektion von Ti Sento, 399 Euro, David Bregenz.
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Farbverlauf: Die Niessing- Aura-Ringe um 375 Euro sind ein Eye-Catcher, Praeg Bregenz.
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