Jahresbilanz: 2800 Einbrüche in St. Gallen

Vorarlberg / 25.03.2013 • 22:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

st. gallen. Obwohl der Kanton St. Gallen eigentlich zu den sichersten der Schweiz gehört, hat man dort immer öfter mit Einbrechern zu kämpfen. Im Vergleich zum Jahr 2011 sind die Einbruchszahlen in die Höhe geschnellt, wie die lokale Polizei gestern mitteilte. Über 2800 Mal schlugen die Einbrecher im vergangenen Jahr zu, 2300 Mal im Jahr davor. In rund der Hälfte aller Fälle waren Ein- und Mehrfamilienhäuser das Ziel der Diebe. Von internationalen Banden betroffen seien vor allem grenznahe und größere Gemeinden mit Zentrumsfunktion. Knapp 300 Mal haben Einbrecher in den ersten drei Novemberwochen im Kanton St. Gallen zugeschlagen.

Den Großteil der Straftaten bildeten im Vorjahr mit rund 70 Prozent Vermögensdelikte, wie Bruno Fehr, Chef der St. Galler Kriminalpolizei berichtet.

Eine Tonne Haschisch

Überwachungsmaßnahmen haben zu einem Drittel weniger Fahrzeugaufbrüchen geführt. Um ein Drittel erhöht haben sich hingegen Betrugsfälle und Datenmissbrauch. Gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen hat ein Fünftel mehr St. Galler als letztes Jahr. Die Hälfte von ihnen hat Drogen konsumiert – vor allem Haschisch. Es wurden eine Tonne des Rauschgiftes beschlagnahmt und 19 Anbau-Anlagen ausgehoben.

Insgesamt hat es letztes Jahr im Kanton St. Gallen gut 30.000 Straftaten gegeben, von denen die Hälfte von der Polizei aufgeklärt werden konnte.