Bruderschaft ermöglicht Studium

Vorarlberg / 26.03.2013 • 21:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Ombudsmann Gottfried Feurstein. Foto: vn/paulitsch
VN-Ombudsmann Gottfried Feurstein. Foto: vn/paulitsch

Vom Land Vorarlberg keine finanzielle Förderung für ein Holztechnikum in Kuchl.

Bregenz. (VN-tm) Ein junger Mann aus dem Raum Bregenz möchte im Herbst nach Abschluss der Hauptschule das Holztechnikum in Kuchl besuchen. Es handelt sich um eine höhere technische Lehranstalt für Holzwirtschaft mit Sprachen- und EDV-Schwerpunkt. Allerdings kostet die Schule pro Jahr 6471 Euro. Das können die Eltern nicht bezahlen. Sie müssen auch noch für ein behindertes Kind sorgen. Die Mutter kann daher nicht berufstätig sein. Leider gewährt das Land Vorarlberg beim Besuch dieser Schule keine finanzielle Unterstützung. Der junge Mann müsste dafür das 9. Schuljahr an einer Vorarlberger Schule absolvieren und könnte erst in einem Jahr ans Holztechnikum Kuchl wechseln. Er würde ein Jahr verlieren.

Adi Werner von der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg hat nun einen namhaften Geldbetrag für die Finanzierung dieses Schuljahres zur Verfügung gestellt. Auch die Großeltern werden finanziell helfen. Der Landesschulrat Salzburg wird voraussichtlich eine Schulheimbeihilfe gewähren. „Das Land Vorarlberg ist leider nicht bereit, die Ausbildung eines Vorarlberger Schülers im 9. Schuljahr in einem anderen Bundesland zu fördern“, wie Gabriele Dür, Leiterin der Abteilung Wissenschaft im Amt der Vorarlberger Landesregierung, mitgeteilt hat. Für den Ombudsmann ist das schlichtweg „unverständlich“.

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