Projekt „Marina“: Pläne werden ausgearbeitet

Vorarlberg / 26.03.2013 • 19:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Lochau. (VN-sas) Die Pläne für das rund 3,5 Millionen Euro teure Wohn- und Gastroprojekt „Marina“ in der Gemeinde Lochau stehen eigentlich schon seit Monaten: Auf dem 3400 Quadratmeter großen Gelände des alten Bahnhofs Lochau-Hörbranz plant die Projektart-Errichtungsgesellschaft als Bauträger, ein 15 auf 15 Meter großes Gebäude zu errichten. Zehn Wohneinheiten, ein Café sowie eine Tiefgarage sollen dort untergebracht werden. Vorgesehen auf dem Areal ist zudem ein Parkplatz mit 60 Stellplätzen. Diesen Platz will die Gemeinde erwerben, um den Seebesuchern zusätzliche Stellflächen anbieten zu können.

Baueingabe nächster Schritt

Ursprünglich war der Spatenstich für das Projekt „Marina“ auf Herbst 2013 angesetzt, die Fertigstellung des Gebäudes war auf Ende des kommenden Jahres geplant. Daran will Bauart-Geschäftsführer Roland Pircher aber nicht mehr festhalten: „Ich traue mich nicht mehr, Termine zu nennen.“ Derzeit befinde man sich noch in der Phase, die Pläne für die Baueingabe ­auszuarbeiten. „Dann hoffe ich, dass das Projekt ,Marina‘ so schnell wie möglich realisiert werden kann“, so Pircher.

Projekt konnte überzeugen

Seit dem Umbau des Bahnhofes „Lochau-Hörbranz“ (1999 bis 2003) zur Haltestelle samt neu gestaltetem Vorplatz steht das kleine Bahnhofsgebäude leer. Das Konzept des Bauträgers entsprach schließlich nicht nur den Wünschen der Gemeinde, sondern auch den Empfehlungen von Vision Rheintal zur Verdichtung der Einzugsgebiete von Bahnhöfen.