Zum Gedenken

Vorarlberg / 27.03.2013 • 18:34 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Othmar Vetter

Lustenau. Eine große Trauergemeinde erwies Herrn Othmar Vetter beim Auferstehungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul die letzte Ehre. Kaplan Marius Dumea gestaltete den Gottesdienst feierlich, der von Frau Elke Bernhard mit Zieharmonikaspiel und Gesang umrahmt wurde.

Beinahe zehn Jahre lang kämpfte Othmar gegen seine schwere Krankheit und gab die Hoffnung auf Besserung nie auf. Nur dank der hingebungsvolle Pflege durch seine Angehörigen und die tatkräftige Unterstützung durch die Palliativstation Hohenems war ihm der Aufenthalt in den eigenen vier Wänden bis zum Tod möglich. Nun aber war die Krankheit stärker als sein Lebenswille und die Kraft der Unterstützung durch Angehörige und Ärzte.

Othmar Vetter wurde 1949 als jüngstes der drei Kinder des Fabrikanten Josef Vetter und seiner Gattin Fanny in Lustenau geboren und erlebte mit Bruder und Schwester glückliche und behütete Kinder- und Jugendjahre im Elternhaus. Nach dem Besuch der Unterrealschule in Dornbirn erwarb er in der Handelsschule Feldkirch das kaufmännische Rüstzeug, das ihn zur späteren Berufsarbeit befähigte. Nach der Schule hielt er sich eineinhalb Jahre lang zum Erlernen der Sprache in England auf. Dann trat er in den väterlichen Betrieb ein und führte ihn nach dem frühen Tod des Vaters gemeinsam mit Bruder Kurt bis zur Auflassung. Im Jahr 1976 schloss er mit Erna Ohrwalder den Lebensbund und bezog das eben fertiggestellte Haus an der Ludwigstraße. Seinen drei Kindern war Othmar ein verständnisvoller und sorgender Vater, der sich um ihr Fortkommen sorgte.

Neben Beruf und Familie wendete er für seine Hobbys Fischen und Tischtennis­spielen viel Zeit auf. Viele Jahre war er aktiv in seinen Hobbys und später langjähriger Funktionär und Förderer. Neben dem Spiel mit dem kleinen Ball war er ein naturverbundener Mann, der gerne fischte. Er warf seine Angel nicht nur in heimischen Gewässern und auf seinem Gut in der Steiermark aus, sondern freute sich mit Kollegen am Lachsfang in Grönland und Finnland. Gerne war er mit seiner Familie auf Wanderungen in der näheren und weiteren Umgebung unterwegs und hatte Freude an der Gartenarbeit. Seine Erzählkunst und seine Witze waren bei Familie und im Freundeskreis sehr geschätzt.

Zum Abschluss des Ver­abschiedungsgottesdienstes würdigte Karl Hämmerle die Begeisterung und die Einsatzfreude des Verstorbenen für den Tischtennissport. Für den Jahrgang 1947 fand Obmann Peter Hämmerle ehrende Abschieds- und Dankesworte.