Investor sorgt für Erhalt des Mineralheilbades

Vorarlberg / 29.03.2013 • 19:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nach einer „Rundumerneuerung“ soll das Mineralheilbad in St. Margrethen neu eröffnet werden.
Nach einer „Rundumerneuerung“ soll das Mineralheilbad in St. Margrethen neu eröffnet werden.

Das Mineralheilbad in St. Margrethen wird saniert und neu eröffnet.

St. Margrethen. (VN-sas) Im Dezember des Vorjahres hatte Betreiber Jakob Niklaus Bolt angekündigt, das Mineralheilbad St. Margrethen samt Sauna und Restaurant Ende März 2013 zu schließen. Aus wirtschaftlicher Sicht – ausbleibende Kunden und gleichzeitig hohe Betriebs- und Lohnkosten – rechnete sich das Bad, dessen Mineralheilquelle schon seit mehr als 300 Jahren genützt wird, nicht mehr. Den 35 Mitarbeitern wurde die Kündigung ausgesprochen.

„Rundumerneuerung“

Nun hat das Bad einen Investor gefunden: Die Liechtensteiner Firma ITW, die in der Entwicklung und Realisierung von Immobilien und in der Gebäudetechnik tätig ist, investiert in die Sanierung des Heilbades und will es langfristig weiterführen. Das Bad schließt zwar wie geplant Ende März, doch nach der „Rundumerneuerung“ soll in einigen Monaten die Neueröffnung gefeiert werden. Als Betriebsleiter soll weiterhin Bolt fungieren.

Ralf Hora von der ITW: „Wir sind davon überzeugt, dass sich das Mineralheilbad St. Margrethen nach einer umfassenden Sanierung und einer teilweisen Neugestaltung sowie allenfalls ergänzenden Angeboten nicht nur erfolgreich am Markt behaupten, sondern auch neue Besucher gewinnen kann.“

Sämtliche bereits erworbene Gutscheine und Abonnements für das Bad behalten ihre Gültigkeit und werden nach der Wiedereröffnung akzeptiert.