Von Regenstiefeln, Schirm und Nestle

Vorarlberg / 29.03.2013 • 21:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Keine guten Wetteraussichten für die Osterzeit: Jasmin und Gloria strahlen trotzdem. Foto: VN/Paulitsch
Keine guten Wetteraussichten für die Osterzeit: Jasmin und Gloria strahlen trotzdem. Foto: VN/Paulitsch

Das Wetter am Osterwochenende wird sich von seiner nasskalten Seite zeigen.

Schwarzach. (VN-bem) Die Befürchtungen vieler Vorarlberger in der Karwoche, dass das lange Osterwochenende nicht mit milden Temperaturen und Sonnenschein glänzen wird, werden sich wohl bestätigen.

So zeigte sich bereits der Karfreitag von seiner bewölkten, nasskalten Seite. Statt eines Osterbrunchs auf Terrasse oder Balkon werden sich wohl viele Familien mit bunten Regenschirmen und Gummistiefeln ausgestattet für einen Osterspaziergang an die frische Luft wagen: „Damit man wenigstens mal draußen war“, wird man sich motivierende Worte zusprechen. Vorsorglich werden die Osternestle dieses Jahr wettersicher im Haus oder Stadel versteckt. Frohe Ostern sehen anders aus – auch aus meteorologischer Sicht. In den kommenden Tagen wird von Frühlingswetter noch nichts zu bemerken sein. Soll heißen: Weiterhin viele Wolken, Regen, sogar Schneefall bis ins Rheintal ist möglich und nur in seltenen Fällen sind Temperaturen über zehn Grad plus drin.

Selten Sonnenschein

Der Sonnenschein bleibt also weiterhin eine Rarität. Auf nur kurze sonnige Abschnitte zwischendurch folgen heute, am Karsamstag, bis zum Abend immer wieder dichte Wolken. Der Wind weht schwach bis mäßig. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus sechs und plus fünf Grad, die Tageshöchsttemperaturen können allerdings bis 14 Grad klettern.

Dichte Wolken bedecken morgen, am Ostersonntag, im ganzen Land den Himmel. Häufig regnet und schneit es, zeitweise auch stark. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 400 und 600 Metern. In der Früh liegen die Temperaturen zwischen minus zwei und plus drei Grad, tagsüber bleibt es kühl mit Höchstwerten zwischen drei und sieben Grad.

Am Ostermontag zeigt sich der Himmel immer noch stark bewölkt. Auch Regenschauer und Schneefall sind möglich. Die Höchsttemperatur wird nicht über drei Grad Celsius hinausgehen. Ein kleine Wetterbesserung ist für den kommenden Dienstag prognostiziert: Die Sonne jedenfalls soll sich nun öfters hinter den Wolken hervor trauen.

Bauernweisheit

Bleibt zu hoffen, dass sich die Bauernregel „Wenn es an Karfreitag regnet, gibt es den ganzen Sommer über große Trockenheit“ ein wenig bestätigt und der bevorstehende Sommer nicht auch noch ins Wasser fällt.