Vorarlberg profitiert von der FH-Offensive

Vorarlberg / 01.07.2013 • 19:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

dornbirn (VN-hjr) Im Rahmen der dritten Ausbaustufe der bundesweiten Fachhochschul-Offensive werden ab dem Studienjahr 2014/2015 an 18 Standorten insgesamt 534 zusätzliche Studienplätze eingerichtet, 24 wird es an der FH Vorarlberg (FHV) geben. „Der Ausbau der Studienplätze entspricht der ständig wachsenden Nachfrage“, sagte Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle anlässlich seines Besuchs in Dornbirn. Die FHV habe sich zu einem wesentlichen Standortfaktor für die Region entwickelt und sich durch ihre praxisnahe Ausbildung und hohe Attraktivität für Unternehmen im Umfeld auszeichnet. „Die Fachhochschulen haben eine hohe Erfolgsquote, wenig Abbrecher und eine gute soziale Durchmischung“, betonte Töchterle.

Das Land Vorarlberg habe das große Potenzial der Fachhochschulen als akademische und gleichzeitig praxisnahe Ausbildungsebene erkannt und investiere deshalb bewusst in die Forschung an der FHV, informierte Landesrat Harald Sonderegger. Im vergangenen Jahr wurde dort an 50 Forschungs- und Entwicklungsprojekten gearbeitet. Investiert wurden 3,59 Millionen Euro.

Sonderegger zufolge werde in diesem Jahr noch der
Ausbau der Studienplätze weiter vorangetrieben. Der neue Studiengang „Energietechnik und Energiewirtschaft“ startet im Herbst.

Wichtige Wirtschaftsimpulse

Mit dem Ziel, künftig noch mehr Technikstudenten an die FHV zu bringen, werde man ab 2014 im Bereich Elektronik/Elektrotechnik ein duales System anbieten, gaben Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl und Vizerektor Oskar Müller bekannt. Die Studenten lernen drei Monate in der FH und drei Monate in einem Unternehmen.

Als positives Signal sehen IV-Geschäftsführer Mathias Burtscher und der stellvertretende WKV-Direktor Christoph Jenny den Ausbau der Fachhochschul-Studienplätze: „Der neue Studiengang zur Energietechnik und das duale Studium sind richtige Impulse für den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Vorarlberg. Weitere müssen folgen.“