Bergsteiger (63) erlitt tödliche Kopfverletzung

Vorarlberg / 05.08.2013 • 21:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Crew der „Libelle“ suchte das Silvrettagebiet aus der Luft ab. Foto: vn
Die Crew der „Libelle“ suchte das Silvrettagebiet aus der Luft ab. Foto: vn

Vermisster Bergsteiger wurde gestern gegen 17.30 Uhr von Einsatzkräften tot geborgen.

partenen. (VN-mef) Seit Samstag gab es kein Lebenszeichen von dem 63 Jahre alten Wanderer aus Deutschland. Der Mann wollte von der Bielerhöhe (2032 Meter Seehöhe) aus allein zur Silvrettahütte wandern. Als er am Abend nicht – wie angekündigt – dort ankam, verständigte der Hüttenwirt die Einsatzkräfte. Bergretter aus Partenen, Alpinpolizisten und die Crew des Polizeihubschraubers begannen daraufhin nach dem vermissten Bergsteiger zu suchen. Unterstützt wurden sie von der Schweizer Rega.

Komplettes Gebiet abgesucht

Gestern wurde die Suchaktion mit insgesamt 15 Bergrettern und Alpinpolizisten sowie Einsatzkräften aus der Schweiz im Silvrettagebiet fortgesetzt. Rund 25 Quadratkilometer flog die Crew des Polizeihubschraubers „Libelle“ ab. Gegen 16 Uhr ging bei den Einsatzkräften ein Hinweis von Bergsteigern ein, die den Wanderer beim Aufstieg zur sogenannten Schneeglocke beobachtet hatten. „Aufgrund dieses Hinweises konnte die Suche auf diesen Bereich eingegrenzt werden“, hieß es am Abend seitens der Polizei. Gegen 17.30 Uhr wurde die Leiche des vermissten Bergsteigers in der Nähe der Rotfluhlücke gefunden.

„Der Mann wollte wahrscheinlich über die Rotfluhlücke zum Silvrettagletscher absteigen“, vermuten die Einsatzkräfte. Dabei sei er aus bisher unbekannter Ursache in steilem Felsgelände zu Sturz gekommen und habe sich tödliche Kopfverletzungen zugezogen.

Bergsteiger (63) erlitt tödliche Kopfverletzung